01. Juli 1941

T&Savatar[410701–2‑1]

G., am Diens­tag den 1. Juli.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­bes, teu­res Herz!

Heu­te end­lich, Gelieb­ter, kamen zwei lie­be Boten von Dir an! Ach Du!! Wie soll ich sie benen­nen? „Lie­bes­freud” den ers­ten, „Her­ze­leid” den zwei­ten – Du!! Sonn­abend vor dem Kriegs­zu­stand mit Ruß­land:, [sic] alles in Dir will jubeln und will die gro­ße, inne­re Her­zens­freu­de kün­den, die ich Dir mit einem [m]einer Boten ange­zün­det hat­te. Ach, Herz­lieb mein! Ich könn­te Dir vor Lie­be, vor gro­ßer Lie­be um den Hals fal­len – könn­te Dich her­zen und küs­sen! Oh Du!! Wie­viel Sehn­sucht wecken Dei­ne lie­ben Wor­te! Wei­ter­le­sen!

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06. Juni 1941

T&Savatar[410606–2‑1]

Frei­tag, am 6. Juni 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]!!

Puh – ist das wie­der eine Hit­ze heu­te!!

Ich habe mich eben von Kopf bis zu Fuß [sic] kalt abge­wa­schen und frisch ange­zo­gen – trotz­dem ist mir noch heiß. Neben mir auf dem Tische steht ein Krug voll But­ter­milch, bald wird er nicht mehr voll sein! Wie war es doch gleich? Mein Dicker­le mag kei­ne?! Kann ich sie immer ganz allein trin­ken! Wei­ter­le­sen!

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