13. Juni 1938

[380612–2‑1] 12.6.38. O., am 12. Juni 1938. am 13. Juni 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Heu­te vorm Kirch­gang erhielt ich Ihre lie­ben Zei­len. Es war nicht gut für mich; denn die Auf­merk­sam­keit ließ sehr zu wün­schen übrig. Ich hät­te Ihnen ger­ne dies und jenes von der letz­ten Pre­digt uns[e]res Herrn Pfar­rer mitgeteilt. 

20. Mai 1938

[380520–2‑1] O., am 20. Mai 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Es sind nun drei Tage ver­gan­gen, nach­dem mich Ihre so lie­ben Zei­len erreich­ten. Las­sen Sie mich Ihnen hier­durch mei­nen herz­lichs­ten Dank sagen für das Ver­trau­en, das Sie mir schen­ken. Ich wer­de es zu schät­zen wissen. 

16. Mai 1938

[380516–1‑1] L. am 16. Mai 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Unser Brief­wech­sel ist an einem Punk­te ange­langt, über den hin­aus er mit Gewinn nur geführt wer­den kann, wenn wir ganz ehr­lich zu uns selbst und vor­ein­an­der sind, und die­se Bedin­gung stellt mich vor die Ent­schei­dung, ob ich zum ers­ten Male in mei­nem Leben mich einem Men­schen anvertrauen […]

11. Mai 1938

[380511–2‑1] O., am 11. Mai 1938. Wer­ter Herr [Nord­hoff]! Ges­tern erhielt ich Ihren Brief. Ich dan­ke Ihnen sehr. Vor allem aber dafür, daß ich mich Ihnen anver­trau­en darf, daß Sie mir viel­leicht als mein Hel­fer die Hand rei­chen kön­nen. Ich weiß, ich brin­ge Sie in eine sehr pein­li­che Situa­ti­on; doch Sie müs­sen mich begrei­fen können. 

04. Mai 1938

[380504–2‑1] O., am 4. Mai 1938. Wer­ter Herr [Nord­hoff]! Ent­schul­di­gen Sie bit­te mein Han­deln, doch ich muß die­ses Schrei­ben an Sie rich­ten. Es ist dies eine ein­zi­ge gro­ße Bit­te dar­um, daß Sie mir am 11. oder 12. Juni in A. eine Aus­spra­che mit Ihnen gestat­ten. Bit­te, ver­ste­hen Sie mich recht, ich muß Sie spre­chen. Soll­te es […]

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