Trug und Schein: Ein Briefwechsel

SS

05. November 1941

[411105–1‑1] [Salo­ni­ki] den 5. Nov. 1941 Her­ze­lein, Du! Liebs­te, Herz­al­ler­liebs­te mein! Du!!! Dein Man­ner­li muß­te sich doch so schnell los­rei­ßen ges­tern – nein, heu­te früh war’s, daß ich den Boten fer­tigschrieb, daß ich Dich so lieb fest­hal­ten muß­te und mich doch am liebs­ten gar nim­mer getrennt hät­te von Dir! Ges­tern abend war es so unru­hig […]

07. September 1938

[380907–2‑1] O., am 7. Sep­tem­ber 1938 Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Es ist eigent­lich schwer zu sagen[,] wie froh, wie erlöst ich war, als ich Ihre lang erwar­te­te Nach­richt in den Hän­den hielt. Ich bin Ihnen zu dop­pel­tem Dank ver­pflich­tet, und ich tue das von gan­zem Her­zen. Ihre Sonn­tags­grü­ße aus der Hei­mat haben dazu bei­getra­gen, mich hoff­nungs­vol­ler […]

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