10. Dezember 1941

[411210–2‑1]

Mitt­woch, am 10. Dezem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, guter [Roland]! Gelieb­ter!!!

Ich kann nicht gehen, eh[‘] ich Dir guten Tag gewünscht habe, Du!! Und ein lie­bes Kussel geschenkt! Ach Her­ze­lein!!! Ich muß Dich gar so lieb haben! Du!!! Du!!!!! Es ist bald ½ 3 Uhr. Ich muß nach­her zur Schar. Eben war ein Bürsch­lein da, mich besu­chen. Ich habe ihn nicht her­ein­ge­las­sen! Weißt! Das füh­re ich nicht erst ein. Ich wer­de die Geis­ter dann nicht mehr los! [Ich] Habe ihm gesagt, daß ich noch Arbeit hät­te jetzt, er soll nur um 3 [Uhr] dann kom­men. Wei­ter­le­sen!

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09. Dezember 1941

[411209–2‑1]

Diens­tag, am 9. Dezem­ber 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Liebs­ter [Roland]! Mein Schät­ze­lein!

Heu­te habe ich nun wie­der ein Pro­gramm, das mir eigent­lich wenig zusagt. Weil es mir die schö­nen Nach­mit­tag­stun­den nimmt, an denen ich sonst so ger­ne Dein den­ke. Aber ich kann nicht umhin, ich habe schon vori­ge Woche abge­sagt bei Frau G. Sie hat mich und Frau L. ein­ge­la­den, sie möch­te ger­ne ein­mal mit uns zusam­men sein wie­der. Sie ist noch immer krank. Und weil die letz­ten bei­den Wochen vor dem Fest ange­füllt sind mit ande­rer Arbeit, klappt es heu­te noch am bes­ten. Wei­ter­le­sen!

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19. November 1941

[411119–2‑1]

Mitt­woch, am 19. Novem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du!! Lie­bes Man­ner­li!

Ich habe es heu­te ganz gut! Ich brau­che nicht auf­zu­wa­schen, die lie­be Mutsch macht’s! Aber ich will ihr dann abtrock­nen hel­fen. Weil ich heu­te Kin­der­schar hal­te, dar­um mein­te sie, soll ich nur immer mei­nen Brief begin­nen. Das las­se ich mir auch nicht zwei­mal sagen, Du!!! Du!!! Ach! Heu­te bin ich so froh! So ganz sehr froh! Her­ze­lein! Ers­tens sind end­lich zwei lie­be, lie­be Bote von Dir ange­kom­men. Zwei­tens scheint auch drau­ßen die lie­be Son­ne und es hat [si]ch die Luft wie­der ganz schön erwärmt. Und drit­tens ist mir heu­te rich­tig wie­der schön, es geht mir gut. Wei­ter­le­sen!

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18. November 1941

[411118–2‑1]

Diens­tag, am 18. Novem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, guter [Roland]!

So vie­le Stun­den lie­gen dazwi­schen, seit ich Dir am [sic] letz­ten Male schrieb! Und nun halt’ ich’s doch garnim­mer län­ger aus, Gelieb­ter! Ich muß gleich zu Dir kom­men! Ganz nahe zu Dir! Her­ze­lein!! Und ganz lieb! Du!!! Sag? Hast Du recht voll Sor­ge gewar­tet auf mei­nen Boten? Lie­bes! Ich bin ges­tern wahr­haf­tig nicht dazu­ge­kom­men. Und als Ent­scha­di­gung [sic] bring[’] ich Dir ein ganz lie­bes Kussel mit! Heu­te!! Ach Du!! Du!!! Wie male ich denn das auf? Wei­ter­le­sen!

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14. Oktober 1941

[411014–2‑1]

Diens­tag, am 14. Okto­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter Du!!!

Wie­der ist ein Vor­mit­tag ver­gan­gen und es ist nun die Stun­de da, wo ich ganz bei Dir sein kann, Du!!! Am liebs­ten möch­te ich Dich doch jetzt ganz nahe bei mir haben, Du mein Herz­lieb! Ich habe gro­ße Sehn­sucht nach Dir, ach!!! Du!!! Du!!!

Und wenn Du jetzt, um die­sel­be Stun­de schläfst, dann nimmt es mich nicht Wun­der, wenn ich Dir im Traum erschei­ne, Du! Ach, ich den­ke doch sooo lieb und sehn­süch­tig Dein! Du soll­test jetzt bei mir sein! Du!! Was meinst Du denn, was Schö­nes neben mir steht, am Fuß­bo­den? Rate ein­mal! Wei­ter­le­sen!

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