27. März 1942

[420327–1‑1a]

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 27. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Herz!

Frei­tag­abend – wie­der ver­ron­nen eine Woche. Die nächs­te sieht uns schon vor dem Oster­fest. Die Grie­chen fei­ern es an den­sel­ben Tagen. Oster­fest – es wird daheim noch wenig öster­lich aus­schau­en nach die­sem har­ten Win­ter.

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05. Oktober 1941

[411005–1‑1]

Sonn­tag, den 5. Okto­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Der gan­ze Sonn­tag­nach­mit­tag liegt vor mir – offen ste­hen mir Tor und Tür zur Frei­zeit, offen zu ganz belie­bi­ger Ver­wen­dung. (Kame­rad K. ist Schrei­ber vom Dienst) Ach Gelieb­te! Es ist eine fal­sche Frei­zeit – Frei­zeit in der Gefan­gen­schaft. Wei­ter­le­sen!

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22. August 1941

T&Savatar[410822–2‑1]

Don­ners­tag­abend, am 21. August 41.

Mein herz­liebs­ter [Roland]! Gelieb­ter! Herz­al­ler­liebs­ter mein!

Es ist um 9 00 [Uhr] abends, ich bin seit einer Stun­de wie­der daheim aus der Stadt. Und nun muß ich erst noch ein paar Wor­te mir Dir tau­schen Herz­lieb, ehe ich schla­fen gehe. Wor­te mir Dir tau­schen, Du? Geht denn das brief­lich? Du?! O ja, mit Dir kann ich mich unter­hal­ten, auch wenn ich Dich nur in Gedan­ken bei mir habe! Du!!! Wei­ter­le­sen!

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25. Juli 1941

Aus­zug aus dem Brief mit Kreuz

[410725–1‑1]

X     Frei­tag, den 25. Juli 1941

Herz­lieb! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Wer hat mich denn heut[‘] Nacht nicht schla­fen las­sen? Du!! Du!!! Ist mein Paket ange­kom­men? Nun wirst [Du] Dich gewiß über den Urlaub am meis­ten gefreut haben! Der Hubo hat’s nicht geschickt gemacht – geschickt oder nicht – viel Freu­de woll­te ich Dir doch nur berei­ten! Nun muss ich Dir erst mei­nen Traum erzäh­len. Wei­ter­le­sen!

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02. Juli 1941

T&Savatar[410702–1‑1]

Mitt­woch, den 2. Juli 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te, Herz­lieb mein!

So, nun schreibt der Hubo wie­der mit den Ande­ren an einem Tische. Jetzt ist er näm­lich ein paar Mal abends aus­ge­zo­gen neben­an in die Schreib­stu­be – weil er mit sei­nem Geburts­tags­kind ganz allein sein woll­te. Die Kame­ra­den haben mich auch geneckt des­we­gen, aber das rührt den Hubo nicht. Wenn es um Dich geht, da lass ich mich nicht irre machen. Wo wirst Du denn mei­ner gedacht haben? Ich will raten: Gleich im Lehn­stuhl drau­ßen hast [Du] den Boten auf Dei­nen Schoß genom­men und hast ihm alles erzählt, hast mit Dei­nem Man­ner­li gere­det! Du! Wei­ter­le­sen!

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