23. März 1942

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[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 23. März 1942

Gelieb­tes, teu­res Weib! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nun ist die lie­be Stun­de, in die mein Tag mün­det, mein Herz, mein Wesen: wenn ich bei Dir sein kann. Ganz allein sit­ze ich im Wach­stüb­chen – mit mei­nen Gedan­ken aber bin ich bei Dir, in Dei­nem Käm­mer­lein – noch näher: in Dei­nem Bet­te­lein, Du! oh Du!!! – noch näher: in Dei­nem Her­zen! Oh Gelieb­te! Du! Her­zens­schät­ze­lein, mein lie­bes Weib! Ganz leis[‘] umfan­gen möcht[‘] ich Dich, so leis[‘]! Daß Du gar nicht davon erwachst, daß Du lächelst wie im Traum, hold­se­lig, mein Enge­lein – mein lie­bes, lie­bes Herz­blü­me­lein – oh Du! Du!!! Ich habe Dich von Her­zen lieb, so lieb!!!

“23. März 1942” wei­ter­le­sen

6. Oktober 1941

T&Savatar[411006–1-1]

Mon­tag, den 6. Okto­ber 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Darf ich Dir noch ein bis­sel vor­phi­lo­so­phie­ren? Ich lag heu­te von 5 — 6 Uhr wach und habe an den Gedan­ken von ges­tern wei­ter­ge­spon­nen. Wei­ter­le­sen!