Trug und Schein: Ein Briefwechsel

12. Oktober 1941

[411012–2‑1] Sonn­tag, am 12. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­ter!! Herz­al­ler­liebs­ter! Heu­te kom­me ich wie­der zu Dir! Oh Du!!! Du!!!!! Wie habe ich mich doch ges­tern Nach­mit­tag gesehnt nach Dir! So gesehnt mich [sic], Dei­ne lie­be Hand zu fas­sen, mit Dir zu plau­dern, wie jeden Nach­mit­tag. Aber es war mir unmög­lich. Wir stan­den mit­ten drin im Wasch­fest, die […]

20. Dezember 1939

391220–1‑1 S. am 17. Dezem­ber 1939. Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Zum ers­ten Male ver­leb­te ich einen Sonn­tag hier in S.. Ges­tern abend über­fiel mich ganz plötz­lich eine Müdig­keit. Bin­nen weni­gen Minu­ten muß ich fest ein­ge­schla­fen sein, ich habe es gar nicht gemerkt. ¼ 4 Uhr mor­gens erwach­te ich, aus selt­sa­men Träumen.

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