22. Juni 1941

T&Savatarsm[410622–1–1]

Sonn­abend, den 22. Juni 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Mei­ne [Hil­de], Du! Gelieb­te!!

Wie soll ich Dich trös­ten heu­te? Gelieb­te! Wie wol­len wir ein­an­der trös­ten heu­te? Welch schwar­zer Tag! Wenn wir all den Hoff­nun­gen nach­schau­en wol­len, die er zer­brach, all den Ent­täu­schun­gen nach­hän­gen, die er brach­te, dann möch­ten wir schwer­lich einen Trost fin­den. Ach, ich woll­te es doch nicht glau­ben heu­te mor­gen, ich woll­te es nicht glau­ben, d.h. ich woll­te es nicht wahr­ha­ben. Herz­lieb! Wei­ter­le­sen!

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02. Juni 1941

T&Savatar[410602–2‑1]

Pfingst­mon­tag, am 2. Juni 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter mein!

Ich bin wie­der zu Hau­se, daheim! Ach, da ist es doch am aller­schöns­ten, glaubst [sic]? Eben haben wir Abend­brot geges­sen, den Vater zum Dienst fer­tig gemacht und nun ist es gleich 6 Uhr am Abend. Es will ein Gewit­ter los­bre­chen, von H. her­über kommt eine schwar­ze Wol­ken­wand gezo­gen – der Don­ner rollt schon. Wei­ter­le­sen!

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27. April 1941

T&Savatarsm[410427–2‑1]

Sonn­tag, am 27. April 1941.

Mein liebs­ter [Roland]! Du!! Mein Herz­lieb! Herz­al­ler­liebs­ter mein!!

Du!!! Jetzt muß ich Dich erst ein­mal ganz fest in mei­ne Arme schlie­ßen! – Oh Du!! Sooo ganz fest! Ein so fro­her Sonn­tag ist mir heu­te beschert wor­den! Du!! Der 27.4. ist heu­te – 27+4=31! Ich hab’s ja schon geahnt! Gelieb­ter!! Jubel und Freu­de sind in mir! Ach Du!! Du!! Einen ganz lie­ben, lan­gen Kuß muß ich Dir schen­ken! Wenn auch alle dabei sind – was kümmert’s mich? Ich hab[‘] Dich sooooo lieb! Ich bin sooo glück­lich heu­te!! Wei­ter­le­sen!

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27. April 1941

T&Savatarsm[410427–1‑1]

Sonn­tag, den 27. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb!! Gelieb­te mein!!!

Wenn ich nun auch vor Mitt­woch oder Don­ners­tag das Geschrie­be­ne nicht auf­ge­ben kann, so will ich doch ver­su­chen, täg­lich mit Dir ein Stünd­chen zu plau­dern. Und wenn ich nicht schrei­ben kann, plau­dern wer­de ich gewiß mit mei­nem Herz­lieb – ach, alles mit sei­nen Augen schau­en, mit sei­nen Sin­nen erle­ben, in sei­nem Sinn han­deln. Herz­lieb, ich kann ja nicht mehr anders – und Du auch nicht – weil wir uns so lieb haben! Wei­ter­le­sen!

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18. April 1941

T&Savatarsm[410418–2‑1]

Frei­tag, am 18. April 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du! Heu­te ist wie­der kein Bote von Dir gekom­men. Ich bin aber gar­nicht [sic] trau­rig des­halb; weiß ich doch nun gewiß, daß mor­gen, an mei­nem Geburts­tag wenigs­tens einer Dei­ner lie­ben Brie­fe kommt – wenn auch nicht der Geburts­tags­brief, so doch ein and[e]rer lie­ber! Du!! Ach, Du weißt doch selbst, wie sehn­süch­tig man immer nach ihm aus­schaut! Herz­lieb Du! Mein [Roland]! Wei­ter­le­sen!

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