16. Juli 1938

Wernigerode im 19. Jahrhundert, Theodore Hennicke, Wernigerode, aus der Sammlung Duncker, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 1857-83, herunterladen Juni 2013, http://www.zlb.de/digitalesammlungen/SammlungDuncker/04/181%20Wernigerode.pdf

[380716–1‑1]

L. am 16. Juli 1938.

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Ich war guter Hoff­nung und doch bis zuletzt im Zwei­fel. Dan­ken Sie Ihren Eltern für die hoch­her­zi­ge Zusa­ge. Schät­zen Sie sich glück­lich, daß Sie eine Mut­ter haben, die Ihnen manch­mal eine Moral­pre­digt hält in Sor­gen um Ihr Glück, muß soviel Güte nicht zuletzt von Segen sein? Ich dan­ke Ihnen, daß Sie mei­ne Wei­sun­gen so gut befolgt haben. Sie haben das Haupt­ver­dienst am Zustan­de­kom­men die­ser Fahrt. Es ist leich­ter, eine Bot­schaft abfas­sen [sic] als sie über­brin­gen [sic]. Wei­ter­le­sen!

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