14. Februar 1942

[420214–2‑2]

8.*

Sonn­abend, am 14. Febru­ar 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein gelieb­tes, teu­res Herz!

Nun ist für mich Ruhe­pau­se – Wochen­en­de. Die Uhr geht auf 3. Bei mir drin­nen ist es schön warm. Drau­ßen fällt noch immer Schnee. Es ist, als woll­te unser Herr­gott die gan­ze Erde zude­cken für eine lan­ge Zeit. Viel­leicht wäre das gut so – dann wür­den die Men­schen gezwun­gen, mit dem bösen Kriegs­füh­ren auf­zu­hö­ren.

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14. Februar 1942

[420214–1‑1]

Wien, den 14. Febr.[uar] 1942

Herz­al­ler­liebs­te, Gelieb­te mein!

Zuerst muß ich Dir von gan­zem Her­zen dan­ken für Dei­nen lie­ben Brief. Heu­te mor­gen gegen 11Uhr war mei­ne Nach­fra­ge auf dem Post­amt nicht ver­ge­bens. Her­zens­schät­ze­lein! Wie fein und lieb es doch ist, daß  Du mich nun mit Dei­nem Boten wie­der­ge­fun­den hast – ach Schät­ze­lein, daß ich mich wie­der ganz fest umfan­gen weiß von Dei­ner treu­en Lie­be – sie ist ja immer mit mir, aber nun braucht sie nicht erst irre zu gehen. Wei­ter­le­sen!

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16. November 1941

Annalie
Anne­lie, deut­sches Film­dra­ma von Josef von Báky, 1941.

 [411116–1‑1]

Sonn­tag, den 16. Novem­ber 1941

Herz­lieb! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Das ist der Sonn­tags­bo­te, wird aber am Mon­tag­mit­tag erst geschrie­ben. Als wir bei­den [sic] ges­tern abend schreib­be­flis­sen nach Hau­se kamen, streik­te das Licht wie­der ein­mal — und kam den gan­zen Abend nicht wie­der. So, daß wir im Dun­keln uns[e]re Brat­kar­tof­feln berei­ten muß­ten. Wei­ter­le­sen!

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02. Oktober 1941

[411002–1‑2]

[Salo­ni­ki] Don­ners­tag, den 2. Okt. 1941

Mein lie­bes teu­res Herz! Gelieb­tes Weib!

Nun ist wie­der Abend, Fei­er­abend auch. Ein schö­ner Tag mit wol­ken­lo­sem Him­mel geht zu Ende. Aber vom H [sic] Mee­re her ging eine küh­le Luft und nach Son­nen­un­ter­gang wird es sehr kühl. Den gan­zen Nach­mit­tag haben wir der Son­ne uns[e]re Bal­kon­tür geöff­net, aber nun habe ich sie schleu­nigst geschlos­sen. So haben wir uns für den Abend schö­ne Wär­me ein­ge­fan­gen. Scharf und dun­kel trat das Gebir­ge her­vor heu­te abend mit dem Olymp. Er trägt schon eine Schnee­hau­be. Wir fürch­ten den Win­ter nicht. Alle Schei­ben sind ein­ge­zo­gen. Ein nied­li­ches Öfchen mit lan­gem Rohr harrt der Benut­zung. In der Schreib­stu­be neben­an steht ein grö­ße­rer, leis­tungs­fä­hi­ger, von des­sen Wär­me auch wir ein wenig pro­fi­tie­ren wer­den. Wei­ter­le­sen!

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29. September 1941

T&Savatar[410929–2‑1]

Mon­tag, am 29. Sep­tem­ber 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Heu­te beginnt die ers­te Woche ohne Dich, Du!! Mon­tag ist. Und über­mor­gen fängt schon der neue Monat an, Okto­ber. Die Zeit läuft unauf­halt­sam wei­ter – sie läßt sich nicht auf­hal­ten. Und das ist auch gut so, Du!!! Wei­ter­le­sen!

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