16. März 1942

[420316–2‑1]

38.

Mon­tag, am 16. März 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, liebs­tes Man­ner­li!

Du! Gleich will ich mich noch zu Dir set­zen, ehe ich zum Pfarr­amt gehe. Ich muß eben dar­an den­ken, daß die Pfar­re Dir ein unheim­li­ches Haus ist. In gewis­ser Hin­sicht hast Du recht. So ein gro­ßer düs­te­rer Bau – die Lebens­ge­schich­ten der Pfar­rer betrach­tet, die schon drin wohn­ten, denen allen mehr oder weni­ger kein glück­li­ches Los beschie­den war. Sei es nun durch eige­nes Ver­schul­den oder nicht. Es könn­te einem schon unheim­lich sein.

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25. November 1941

[411125–2‑1]

O., Diens­tag am 25. XI. 1941.

Herz­al­ler­liebs­te! Du!! Mein Her­zen­schät­ze­lein! Gelieb­ter!

Heu­te habe ich aber einen Drasch, Du! Der Tag war zur Pfef­fer­ku­chen­bä­cke­rei bestimmt. Es fing schon gut an! Mutsch, die um 5 [Uhr] früh mit auf­steht, um Papa fer­tig zu machen für den Dienst, geht dann noch­mal ins Bett; denn es hat kei­nen Zweck so früh­zei­tig zu hei­zen und Licht zu bren­nen. Kurz und gut: ½ 9 [Uhr] wecken mich Klin­gel­tö­ne, der Milch­mann! Ver­schla­fen!! Nun aber rraus [sic]! Lum­pe­rei! Wei­ter­le­sen!

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15. August 1941

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[410815–2‑1]

Frei­tag, am 15. August 1941.

Gelieb­ter Du!!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Herz­lieb! Heu­te kam nun auch noch Dein Bote vom Frei­tag an, gra­de ein Woche brauch­te er! Du!! Ach, habe Du her­zin­ni­gen Dank für alle Zei­chen Dei­ner treu­en Lie­be! Gelieb­tes­ter!!! Du!! Hast mich ja sooo tief beglückt! Du!!!!! Ach Schät­ze­lein! Was bedeu­ten mir doch Dei­ne Boten!!! Wie ich sie lieb und wert hal­te, davon kannst Dich ja nun sogar selbst über­zeu­gen, wenn Du bei mir bist! Ach – um kei­nen Preis in der Welt möch­te ich sie her­ge­ben!!! Und ich bin ja eben­so rüh­rend när­risch wie Du! Wei­ter­le­sen!

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26. September 1940

Hochzeitzbild, Juli 1940
Hoch­zeit­bild, Juli 1940

[400926–2‑1]

Don­ners­tag, am 26. Sep­tem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Es ist um 6 [Uhr] abends. Ich habe für heu­te mei­ne Arbeit getan. Mor­gen will ich die Schlaf­zim­mer dran [sic] neh­men. Da muß es schön drau­ßen sein, nicht so unbe­stän­dig wie heut[e], ich will Bet­ten lüf­ten. Wei­ter­le­sen!

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