Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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25. April 1942

[420425–1‑1] [Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 25. April 1942 Gelieb­te! Her­ze­lein! Mei­ne [Hil­de]! Mein gelieb­tes Weib! Nun strahlt sie mir zurück die Son­ne Dei­ner Freu­de, Dei­nes Glü­ckes! Gelieb­te! So mäch­tig und strah­lend, so groß und reich – spie­gelt alle gro­ße unend­li­che Lie­be, die Du mir bewahrst – oh Gelieb­te! [Das] Kün­det mir, dass ich Dich beglü­cken kann […]

26. Mai 1940

[400526–2‑1] # O., am 26. Mai 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein [Roland], Du! Einen Brief hat­te ich schon für Dich geschrie­ben, am Frei­tag — abends nach dem Bad als ich im Bett lag. Ich habe ihn aber ges­tern wie­der zer­ris­sen und ver­brannt. Es braucht Dir nicht leid sein dar­um; denn Du wärst bestimmt trau­rig gewor­den dar­über. Ich war so […]

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