17. Februar 1942

[420217–1-1]

[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 17. Febr.[uar] 1942

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib!

Ros­tig und ver­staubt ist die Feder. Ich muß sie nun wie­der von unse­rem Bücher­bord holen. Dem Datum nach vor einem Monat war’s, daß ich bei Dir daheim anlang­te. Nun ist es wie­der ein sieb­zehn­ter, der mich glück­lich gelan­det sieht in S.[sic].

“17. Febru­ar 1942” wei­ter­le­sen

23. Juni 1941

[410623–2-1]

S., Mon­tag, am 23. Juni 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!!!

Es ist jetzt mit­tags nach 2 Uhr, wir haben uns vor­hin kugel­rund und satt geges­sen, es gab Schweins­ko­te­letts mit Sauer­kraut, Kar­tof­feln und Zitro­nen­kalt­scha­le, Herz­lieb! Sag? Bekommt Ihr da auch mal Kalt­scha­le oder ähn­li­ches? Ges­tern aßen wir Gulasch mit Kom­pott, weil die gefüll­te Kalbs­brust, auf die wir’s abgeseh[e]n hat­ten, aus­ver­kauft war. Wei­ter­le­sen!