Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Schreiber

02. Dezember 1940

[401202–1‑1] Mon­tag, am 2. Dezem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Nun, muß ich wie­der zur Feder grei­fen. Der Him­mel trau­ert heut[‘] mit mir: Rauh und grau ist es. Und ich darf gar nicht dran den­ken, Du!, [sic] daß du mir wie­der ent­eilst. Hin­ter den dür­ren, toten Zah­len und Zei­chen sit­ze ich wie­der. Abend […]

01. November 1940

  [401101–1‑1] Frei­tag, den 1. Novem­ber 1940 Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Hol­de mein! Wo ich jetzt ste­cke, abends um 9 Uhr, suchst Du mich gewiß nicht, suchst Du mich sowohl der nächs­ten Umge­bung, als auch der Kame­rad­schaft nicht, unter der ich jetzt ste­cke. Du, ich mag nicht kla­gen, ich kam zunächst auch noch […]

27. August 1940

[400827–1‑1] S. am 27. August 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Die­se Anre­de aus der Braut­zeit, aus uns[e]rer Zeit des War­tens, soll nun noch län­ger Gel­tung behal­ten. Nun komm, Herz­lie­bes, und laß Dir berich­ten. Voll Span­nung fuhr ich nun nach Dres­den. Ich gab mein Gepäck auf. Mit mei­nem Früh­stück bin ich durch den gro­ßen Gar­ten […]

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