Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Sauberkeit

9. Oktober 1941

[411009–1‑1] [Salo­ni­ki] Don­ners­tag, den 9. Okt. 1941 Mein lie­bes, teu­res Weib! Herz­al­ler­liebs­te mein! Zwei Tage ließ Dein Bote auf sich war­ten – heu­te ist er nun wie­der zu mir gekom­men und bringt mir soviel Freu­de und Lie­be in Wort und Bild – ach, Gelieb­te, und auch Sehn­sucht, die Sehn­sucht weckt – und nun sind es […]

26. September 1940

[400926–2‑1] Don­ners­tag, am 26. Sep­tem­ber 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Es ist um 6 [Uhr] abends. Ich habe für heu­te mei­ne Arbeit getan. Mor­gen will ich die Schlaf­zim­mer dran [sic] neh­men. Da muß es schön drau­ßen sein, nicht so unbe­stän­dig wie heut[e], ich will Bet­ten lüf­ten. Plea­se fol­low and like us:

30. Januar 1939

[390130–2‑1] O., am 30. Janu­ar 1939. Mein lie­ber [Roland]! Eine Woche liegt nun erst zwi­schen unse­rem letz­ten Zusam­men­sein — viel län­ger scheint mir[‘]s schon. Voll Dank­bar­keit las ich Ihren lie­ben Brief immer wie­der. Wie flei­ßig haben Sie mei­ner täg­lich gedacht, trotz aller Arbeit. Man soll im Glück nicht zu laut jubeln — mir fällt das […]

09. August 1938

[380809–2‑1] 7.8.1938. O., am 9. August 1938. Lie­ber Herr [Nord­hoff]! Beglei­tet mit Ihren bes­ten Wün­schen für den Anfang, betrat ich am Mon­tag wie­der mein Arbeits­feld. Ich muß sagen[,] er ist mir leicht gefal­len, der Start für ein gan­zes, lan­ges Jahr. Ers­tens übt die neue Umge­bung ein ange­neh­mes Gefühl auf mich aus. Wir Mädels sind jetzt für […]

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