Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Rolands Eltern

17. Dezember 1942

[421217–1‑1]
Don­ners­tag, den 17. Dezem­ber 1942 

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be liebs­te [Hil­de]!

Her­ze­lein! Bist ja noch ein­mal zu mir gekom­men am Frei­tag, bist so lieb gekom­men – [gap?] z mir – o [sic] Du! Du!!! Mei­ne [Hil­de]! Ich dan­ke Dir sehr! 

Wirst jetzt eben in der Sing­stun­de sein – das Man­ner­li hat heut [sic] abend […]

19. November 1942

[421119–2‑1]

Don­ners­tag, am 19. Novem­ber 42. 

Her­zen­schät­ze­lein! Ich sit­ze jetzt in Dres­den im War­te­saal, es ist ¾ 11 Uhr und 11[…] geht mein Zug wei­ter nach K.. Ein Tisch gehört mir hier allein! Psst – wie lan­ge? Kann mir doch jetzt kein Mensch über die Schul­ter schau­en oder in den Brief gucken, wenn ich Dir ein Küß­chen gebe ein ganz, ganz liebes. 

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