Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Religion

31. Oktober 1942

[421031–1‑1]

Sonn­abend, den 31. Okto­ber 1942

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Gelieb­tes Weib!!!

Der letz­te Tag im lan­gen Okto­ber­mo­nat – ach Gelieb­te, er hat mir so unend­lich viel Lie­be gebracht. Der täg­li­che Bote und dazu 4 Nach­züg­ler aus Sofia sind heu­te zu mir gekom­men – oh Du! Du!!!

Nun fehlt nur noch einer, dann ist die Zeit des War­tens und […]

23. Oktober 1942

[421023–2‑1]

8.)

Frei­tag, am 23. Okto­ber 1942.

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, guter [Roland], Du! Ach, Du! Du!! Komm setz Dich zu mir, gib mir Dei­ne lie­be Hand, lehn Dein Köpf­chen an mich, Herz­lieb! Ruh Dich aus – ach Du! Wer­de still, ganz still bei mir. Und schenk mir dadurch die Kraft, daß auch ich ganz stil­le bin und auf mich […]

24. Mai 1942

[420524–1‑1] Pfingst­sonn­tag, den 24. Mai 1942 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Nun haben sich alle wie­der­ein­ge­fun­den, um den [Roland] in ihre Mit­te zu neh­men – heu­te nun auch, ganz pünkt­lich zum lie­ben Pfingst­fes­te die lie­be Mutsch zugleich für den lie­ben Vater. Plea­se fol­low and like us:

02. Dezember 1941

[411202–1‑1] Diens­tag, den 2. Dezem­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, treu­es Weib! Du!!! Bist soviel­tausend­lieb zu mir gekom­men heu­te, Du! Du!!! Oh Her­zens­schät­ze­lein! All mein Glück steht vor mir – Dei­ne Lie­be, uns[e]re Lie­be! – Ach, Du sel­bes, Her­zens­schät­ze­lein! Sooo lieb! Sooo unend­lich lieb! Du! Du!!! Plea­se fol­low and like us:

12. April 1941

[410412–1‑1] Sonn­abend, den 12. April 1941, Oster­sonn­abend. Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te mein! Du!! Mein Herz­lieb ruht jetzt in wei­ßen Kis­sen. Drau­ßen reg­net es, reg­net. Unser Schul­platz ist ein See. Ich hät­te nicht geglaubt, daß es hier so reg­nen könn­te. Und der Hubo? Hat kei­ne Wache – aber etwas Ähn­li­ches: „Läu­fer”. Die­sel­be Dienst­zeit wie die […]

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