Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Reichsarbeitsdienst

28. Oktober 1941

[411028–2‑1] Diens­tag, am 28. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter!!! Nach­mit­tag ist [es], ich bin mit mei­ner Haus­ar­beit fer­tig und set­ze mich erst ein Stünd­chen zu Dir, ehe ich mei­ne übri­gen Pflich­ten erle­di­ge; als da sind: noch 3 Brie­fe schrei­ben, an Hell­muth. Du! Ich hat­te in der Zeit noch­mal bei Mut­ter in K. […]

9. Oktober 1941

[411009–2‑1] Don­ners­tag, am 89. Okto­ber 1941. Her­zens­schät­ze­lein! Du!! Mein gelieb­ter, liebs­ter [Roland]! Heu­te woll­te es doch über­haupt nicht Tag wer­den, der Him­mel ist ganz zuge­hängt mit dicken, grau­en Wol­ken. Und ich habe bis in die 9. Mor­gen­stun­de Licht gebrannt. Weil ich mir sonst nichts vor­neh­men konn­te, begann ich gleich mit dem Rei­ne­ma­chen in der Küche […]

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