18. Mai 1942

Herz­zeich­nung, Roland

[420518–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 18. Mai 1942

Her­zens­schät­ze­lein, Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Hab[‘] ich doch eben einen Bogen erwischt, auf dem ich uns[e]re Geburts­tags­her­zen pro­biert habe. Scha­det nicht, gelt? Uns[e]re Her­zen sind ja so lieb ver­eint und innig ver­bun­den nicht nur zum Geburts­tag und an Fest­ta­gen – sien sind es immer – Gelieb­te! Immer und ewig! Wei­ter­le­sen!

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28. Februar 1942

[420228–2‑1]

Sonn­abend, am 28. II. 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein [Roland]!

Ich kann nicht ein­schla­fen, ohne ein Wort zu Dir geschrie­ben zu haben. Du!!! Und dar­um set­ze ich mich noch heu­te, zu nächt­li­cher Stun­de vor den Bogen und den­ke an Dich, Schät­ze­lein liebs­tes! Der heu­ti­ge Tag war so ange­füllt wie­der mit aller­lei Geschäf­ten und Arbeit, sodaß ich erst gegen Abend zum Ver­schnau­fen kam. Aber auf mei­nem heu­ti­gen Abend­pro­gramm stand doch: Aus­gang – zum Kla­vier­abend.

“28. Febru­ar 1942” wei­ter­le­sen
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24. April 1941

T&Savatarsm[410424–1‑1]

Don­ners­tag, den 24. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Dein [Roland] sitzt drau­ßen im Schul­hof. Es mag gegen 5 Uhr sein. Es ist wie­der ein fri­scher, son­ni­ger Tag heu­te – und heu­te blei­be ich zu Haus. Die Son­ne scheint mir ins Gesicht. Sie neigt schon wie­der merk­lich nach Wes­ten, in die Rich­tung zu mei­nem Herz­lieb. Wei­ter­le­sen!

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21. Dezember 1940

Ve301w.jpg
In vie­len Haus­hal­ten ver­brei­tet: der ‘Volks­emp­fän­ger’. Hier der Ve301w, Bau­jahr 1933. Foto von Hihi­man, 2004, lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 über Wiki­me­dia Com­mons, 12.2015

[401221–1‑1]

Sonn­abend, den 21. Dezem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Hol­de mein!

Der Weih­nachts­bo­te soll heu­te abge­hen. Die rech­te Andacht ist nicht dazu. Es gab heu­te viel Arbeit, und in der Stu­be ist es unru­hig. Ach Gelieb­te, immer in der Gesell­schaft von 10 und 20 Men­schen, das wäre see­lisch mein Tod. Wei­ter­le­sen!

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05. Oktober 1940

Hilde vor dem Hoffmans Haus, L. 30.10.1938
Hil­de vor dem Haus des Hoff­mans, L. 30.10.1938

[401005–1‑1]

Sonn­abend, den 5. Okto­ber 1940

Mein lie­bes, teue­res [sic] Herz, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du!​

Schon tausch­ten wir die ers­ten herz­li­chen Wor­te, schon waren wir uns inner­lich ein paar gute Schrit­te näher­ge­kom­men, als wir dann uns[e]re Bil­der tausch­ten, Herz­lie­bes! Mein gan­zes Inne­re geriet wie­der in Auf­ruhr damals, ähn­lich wie an den Tagen, da wir die ers­ten Brie­fe wech­sel­ten. Da lagen nun zwei Bil­der — wie­viel Frau­en – und Mäd­chen­bil­der hat­te ich schon gese­hen und betrach­tet! — und sie soll­ten nun etwas ganz beson­de­res vor­stel­len, mit ihnen soll­te ich mich anfreun­den für das gan­ze Leben, aus ihnen soll­te mich die eine anschau­en, die ich mir auf die­ser Erde zur Gefähr­tin erwähl­te! Es war ein Kampf, ein Rin­gen in mir, Du! Und was da kämpf­te, was da rang, das waren die Wunsch­bil­der mei­ner Träu­me von der Aus­er­wähl­ten, mit den Bild­nis­sen des Men­schen­kin­des, das mir bekann­te, wie unend­lich es mich lie­be. Wei­ter­le­sen!

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