Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Privat

14. Oktober 1941

[411014–1‑1] [Salo­ni­ki] Diens­tag, den 14. Okto­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Du! Gelieb­te! Schon wie­der kom­me ich zu Dir! Der Tag ist so schnell her­um! Und bei Dir bin ich ja sooo oft! Du! Wir müs­sen so dank­bar dar­um sein, daß wir es kön­nen, so in Ruhe und Frie­den, auch Dein Man­ner­li. Herz­lieb, oft bin ich bei Dir. […]

23. Januar 1941

[410123–1‑1] Don­ners­tag, den 23. Jan. 1941. Herz­lieb! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de] Du!! Gelieb­te mein!!! Herz­lieb! Herz­lieb!! Ver­red[‘] es nicht! Da erbot sich mal frü­her Dein Hubo, als Bade­meis­ter zu fun­gie­ren. Du gabst ihm die Schip­pe [eine säch­si­sche Rede­wen­dung: ihn abwei­sen, ihm “die kal­te Schul­ter” zei­gen]. Plea­se fol­low and like us:

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