28. März 1942

[420328–1‑1]

[Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 28. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Ich komm[‘] doch gleich erst [ein]mal zu Dir! Ganz still ist[‘]s im Hau­se. Sie sind alle im Hafen zur Sonn­abend­mus­te­rung. Ich brau­che dar­an nicht teil­zu­neh­men, muß die Schreib­stu­be bewa­chen. Und was tut das böse Man­ner­li? Holt sich sein aller­liebs­tes Schät­ze­lein her­ein – und der Wach­ha­ben­de unten und nie­mand sonst, sie kön­nen es nicht sehen. Du! Du!!! Die Arbeit, die ich noch vor­ha­be, erle­di­ge ich dann lie­ber in der Frei­zeit. Aber das Allein­sein will ich nut­zen. Ach Du! Herz­al­ler­liebs­te!

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02. März 1942

[420302–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 2. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nach­mit­tag ist [es]. Der Haupt­feld­we­bel hat heu­te sei­nen frei­en Nach­mit­tag (in Wirk­lich­keit macht er blau heu­te, ges­tern war näm­lich Unter­of­fi­ziers­ver­gnü­gen(!), etwa 40 Blitz­mä­del hal­fen, das Ver­gnü­gen voll­kom­men zu machen – die armen Mädels). Ich habe mich 2 Stun­den gut dran­ge­hal­ten mit mei­ner Arbeit. Und nun set­ze ich mich gleich erst ein Stünd­chen zu Dir.

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22. Juni 1941

T&Savatarsm[410622–2‑1]

Sch., am 22. 6. Sonn­tag 1941.

Gelieb­ter! Mein [Roland]!

Oh Du!! Wo soll ich denn zuerst begin­nen? Soo viel stürm­te heu­te auf mich ein. Du!! Du!! Freu­de, die mich erfüllt, die sich Dir kund tun will – Sor­ge, die mich bedrückt, die sich Dir mit­tei­len möch­te. Ach Herz­lieb! Will ich mir doch erst die Sor­ge von der See­le schrei­ben, Du!!! Auch Du wirst heu­te die­sel­be Sor­ge mit mir tei­len. Es geht ja wie­der um unser Vater­land, um uns[e]re vie­len, tap­fe­ren Sol­da­ten, ach Du!! Wei­ter­le­sen!

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19. Juni 1941

[410619–2‑1]

Don­ners­tag, am 19. Juni 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Die mei­ne Herz­lieb!! Mein [Roland]!

Heu­te ist Dein lie­ber Bote zu mir gekom­men! Du!! Es dünk­ten mich ja die bei­den Tage, die er aus­blieb, eine Ewig­keit lang! Du!! Mein Lieb! Aber heu­te nun bin ich vom War­ten erlöst, Gelieb­ter! Dein Sonn­tags­brief ist es, der mich heu­te erreich­te. Die Brie­fe vom Don­ners­tag an bis Sonn­abend feh­len noch, sicher­lich sind sie irgend­wo ste­cken­ge­blie­ben. Wei­ter­le­sen!

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12. Mai 1941

[410512–2‑1]

Mon­tag, am 12. Mai 1941.

Gelieb­ter! Mein Herz­lieb Du!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Mit Mon­tag fängt die Woche an, drum kommt von jedem etwas dran! So muß ich heu­te begin­nen, Herz­lieb!

2 Brie­fe steck­te mir heu­te früh der Post­bo­te zu! Mei­ne Freu­de dar­über kannst Du Dir sicher gut vor­stel­len, Du!!! Wei­ter­le­sen!

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