26. Dezember 1941

[411226–1‑1]

[Salo­ni­ki] Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!!!

End­lich! End­lich kann ich nun zu Dir kom­men! Ja! Ich schrieb doch schon eine gan­ze Wei­le. An Kame­rad K. ein paar Zei­len. Den Neu­jahrs­brief nach O. und K. Und nun ist mein Schät­ze­lein dran. [Es] Bekommt nun was noch übrig ist: was ganz zuun­terst und zutiefst liegt im Her­zen – mei­ner Her­zens­lie­be! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

26. November 1941

Apollon Tempel Delphi
Das Ora­kel von Del­phi. Da soll­te das Ora­kel Sokra­tes zur Weis­heit mit der Bezeich­nung geru­fen: er weiß, dass ich nichts weiß. Foto: Eka­te­rin­burg, Blick auf den Appol­lon-Tem­pel, 2001, über Wiki­me­dia Com­mons, CCA-SA 3.0, 11.2017.
[411126–1‑1]

Mitt­woch, den 26. Novem­ber 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Du!!! Mein lie­bes, lie­bes Weib!

Heu­te komm[‘] ich gleich mal zum Vor­mit­tag auf einen Sprung zu Dir. Jetzt ist es 11 Uhr. Da wird unser Lager abge­bro­chen. Alles begibt sich zum Essen und still wird’s im Haus. Ich fah­re ja mit der Stra­ßen­bahn und rich­te es so ein, daß ich kurz vor 12 Uhr im Hafen bin, um 12 Uhr ist unten Dienst­schluß und dann spei­se ich mit K. zusam­men. Und jetzt bin ich ganz fein allein mit Dir! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

6. Oktober 1941

T&Savatar[411006–1‑1]

Mon­tag, den 6. Okto­ber 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Darf ich Dir noch ein bis­sel vor­phi­lo­so­phie­ren? Ich lag heu­te von 5 — 6 Uhr wach und habe an den Gedan­ken von ges­tern wei­ter­ge­spon­nen. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

20. Juni 1941

T&Savatar[410620–1‑1]

Frei­tag, den 20. Juni 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein!

Fei­er­abend ist, Herz­lieb! Und nun darf ich mit Dir plau­dern – ich freue mich schon den gan­zen Tag dar­auf! Du!! Und am liebs­ten säße ich jetzt ganz allein! H. hat sei­nen frei­en Tag und ist noch aus – K. aber, heu­te mal auf­ge­räumt, redet immer mal in mich hin­ein – redet und fragt heu­te die gleich­gül­tigs­ten Din­ge – und ich sehe ihn dann ganz groß und erstaunt an. Herz­lieb! Dein lie­bes Wesen, und der Unter­schied ein­fa­cher und kom­pli­zier­ter Wesen, bewegt mich noch immer. Und am Ende mei­ner Gedan­ken stehst immer Du – Erfül­lung mei­ner Sehn­sucht, mein ein­zi­ges, lie­bes Weib, oh Du! Gelieb­te!!!!! Ich bin so glück­lich dar­um!!! Du! Weil wir uns sooo  gut ver­ste­hen, weil wir sooooo  gut zusam­men­pas­sen, Du!!! Willst [Du] mir ein bis­sel zuhö­ren? Dei­nem Phi­lo­so­phen­man­ner­li? Du!!! Wenn es Dir zu tro­cken wird und lang­wei­lig, gibst [Du] mir einen lie­ben Kuß, – und eine bes­se­re Kri­tik und Beloh­nung mag ich auch nicht dafür – wenn Du mich nur lieb­hast und lieb behältst, Du!!! Dann ist alles gut!!!!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

09. Februar 1941

T&Savatarsm[410209–1‑1]

Sonn­tag, den 9. Febru­ar 1941.

Mein lie­bes, lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te!! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du!!!

Dein lie­ber Bote vom Frei­tag ist bei mir – wie Du es wünsch­test – und weil Du ihn so lieb besorg­test. – Herz­lieb! Nun ist Sonn­tag und Son­nen­tag bei mir – nun bist Du bei mir! Du!!! Du!!!!! Er bringt mir so viel Heim­lich­keit, soviel Trau­te, soviel köst­li­ches Ver­trau­en – von Dir!! Von Dir!!!!! Herz­lieb! Höchs­te Won­ne und Selig­keit bedeu­tet das – von Dir!! Von Dir!!!!! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error