06. Mai 1942

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[Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 6. Mai 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Fei­er­abend ist. Kurz vor sie­ben Uhr. Der Feder­hal­ter ist bald heiß­ge­lau­fen. Das ist ein wenig über­trie­ben. Denn mit der Feder wird das wenigs­te geschrie­ben. Und so scharf war das Arbeits­tem­po am heu­ti­gen Nach­mit­tag gar nicht, obwohl Arbeit genug daliegt. Aber was nicht gera­de eilt, kommt auch mor­gen noch zurecht.

Wei­ter­le­sen!

07. Oktober 1941

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[Salo­ni­ki], Diens­tag, den 7. Okt[ober]. 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne [Hil­de], Du!

Herbst­lich wird es auch nun hier. Frisch ging die Luft heu­te mor­gen. In der Nacht hat es einen leich­ten Schau­er getan. Son­nen­stand und Luft­wär­me, die bei­de wer­den gleich die ein­zi­gen sein, die hier das Nahen des Win­ters kün­den. Wei­ter­le­sen!

5. Januar 1941

T&Savatarsm[410105–1-1]

Sonn­tag, den 5. Janu­ar 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein!

Eben bin ich von mei­nem Sonn­tags­spa­zier­gang zurück. Nach B. lenk­te ich mei­ne Schrit­te. Woll­te nun doch mal sehen, was Du den Kin­dern geschenkt hast – sonst zog mich nichts dahin. Wei­ter­le­sen!

20. März 1939

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L. am 20. März 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Schul­frei ist heu­te Mon­tag. Um 11 Uhr habe ich die Eltern zur Bahn gebracht. Sie kamen am Sonn­abend­nach­mit­tag. Sonn­abend war Gesangvereins,ball’. Wei­ter­le­sen!