01. Juni 1942

[420601–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 1. Juni 42

Her­zens­schät­ze­lein! Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te mein!

Viel ver­steht Dein Man­ner­li nicht von der Mari­ne – wird ja auch nie damit renom­mie­ren, höchs­tens vor sei­nem Wei­berl zum Spa­ße, werd mich auch immer hüten, mich in Gesprä­che dar­über ein­zu­las­sen – aber ich habe ein­mal gehört, daß die 101 eine gewis­se Bedeu­tung hat beim Salut­schie­ßen. Und nun kommt doch heu­te von Dir der 101. Bote. Und den möch­te ich doch auch mit einem Salut emp­fan­gen. Ach Du, herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Hast doch wie­der sooo viel Freu­de in mir ange­steckt! Wei­ter­le­sen!

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31. Mai 1942

[420531–1‑1]

Sonn­tag, den 31. Mai 1942

Her­ze­lein! Gelieb­te! Mein herz­lie­bes Schät­ze­lein!

Huch! Ist das eine Hit­ze heu­te! Schla­fen kann man gar nicht zu einem Mit­tags­stünd­chen, die Stie­gen sind zu hoch, wir haben unse­re Net­ze noch nicht gespannt. Ich komm[‘] gleich ein bis­sel zu Dir, da ist es nicht so warm – und wenn es so warm wäre, wür­den wir es uns fein kühl machen! Ach, das ist schon lan­ge her, daß es mir bei mei­nem Wei­berl zu warm gewor­den ist, gelt? Und ich glau­be, damals konn­ten wir es uns noch gar nicht so fein kühl machen wie wir es heu­te könn­ten, Du!!! [Wir] Müss­ten es doch gleich [ein]mal pro­bie­ren – [ich] müss­te gleich mal einen Urlaub dran­wen­den – Du!!! Denkst [Du] auch fein an den Urlaub?! Das Man­ner­li denkt an wei­ter gar­nichts, aber fein behut­sam und lei­se noch!!! Wei­ter­le­sen!

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29. März 1942

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[Salo­ni­ki] Sonn­tag, den 29. März 1942

Herz­al­ler­liebs­te mein! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Sonn­tag­abend. Ich bin allein. Die Kame­ra­den gin­gen zur Front­büh­ne. Kame­rad H. hat­te Sonn­tags­dienst – Kame­rad K. war mit mir zusam­men am heu­ti­gen Nach­mit­tag. Ich ver­spür­te kei­ne Lust zum Varie­té. Zum einen bin ich müde, es feh­len mir ein paar Stun­den Schlaf – und ich habe noch nicht Zwie­spra­che mit Dir gehal­ten – das nimmt mir doch die Ruhe und Lust zu allem ande­ren.

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02. Oktober 1941

T&Savatar[411002–1‑1]

[Thes­sa­lo­ni­ki] Don­ners­tag, den 2. Okt. 41

Herz­al­ler­liebs­te!

Hier mei­ne ers­te Sen­dung. [Du] Mußt recht bald ein paar Käst­chen schi­cken, damit ich das übri­ge auf­ge­ben kann. Zuerst die Sei­de zum Män­tel­chen, damit mein Herz­lieb recht bald zu einer war­men Hül­le kommt, daß nichts erfriert und ein­friert im kal­ten Win­ter. Wei­ter­le­sen!

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