18. März 1942

Aus­zug aus dem Brief mit Num­me­rie­rung

[420318–2‑1]

40.

Mitt­woch, am 18. III. 1942.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein gelieb­ter [Roland]!

Ehe mein Dienst beginnt, will ich zu Dir kom­men. Es ist ½ 11 [Uhr] am Vor­mit­tag und ich kann eben mal ein wenig ver­schnau­fen, das Essen steht auf dem Feu­er. Wei­ter­le­sen!

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25. Juni 1941*

[410625–2‑1* Feld­post­sper­re, die zu Ver­zö­ge­run­gen viel­leicht führ­te]

S. – Mitt­woch, am 25. Juni 41.

Mein Herz­lieb! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!! Du!!!

Das war ges­tern ein beweg­ter Tag, sodaß ich gar­nicht dazu kam Dir zu schrei­ben. Aber Dein gedacht habe ich umso mehr, Herz­lieb!! Früh­mor­gens ½ 8 bin ich raus aus den Federn, das heu­len der Dampf­schiffsi­re­nen hat­te ich mun­ter gemacht. Schnell mach­te ich mich fer­tig zum Aus­ge­hen, ich woll­te Bröt­chen holen und Brot bei P.s vorn. Und Frau S. drück­te mir den Milch­krug in die Hand. Na schön. So bin ich los, Dei­nen Weg, Herz­lieb an der Elbe lang. Wei­ter­le­sen!

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