Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Osteuropa

09. November 1942

Mon­tag, den 9. Nov. 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Hu-hu-und huschl-huschl-huschl-Stie­fel­wet­ter ist heu­te – es reg­net immer noch – und das Was­ser läuft schlecht ab in den Stra­ßen – und kalt ist der Regen, kommt aus Osten – was wird er dort für einen Morast, eine Trost­lo­sig­keit […]

08. November 1942

Sonn­abend­abend, den 7. Novem­ber 1942

Gelieb­tes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Dein Man­ner­li war heu­te in der Stadt. Zusam­men mit dem Kame­rad L.. Das hat­te den Vor­teil, daß ich gleich an die wich­tigs­ten Punk­te geführt wur­de: Schloß, Natio­nal­thea­ter, in einen schö­nen Park inmit­ten der Stadt, durch die Haupt­ge­schäfts­stra­ßen. Das hat­te aber den Nach­teil, daß das Man­ner­li nicht nach sei­nem […]

27. Oktober 1942

[421027–1‑1]

Mon­tag, den 26. Okto­ber 42

Herz­al­ler­liebs­te mein! Du, mei­ne lie­be [Hil­de]!

Den drit­ten Tag kommt der lie­be Bote schon ganz regel­mä­ßig zu mir – braucht 3 Tage für den Weg, nicht halb so lan­ge wie nach S. [sic] – weil er nicht über Wien muß, den­ke ich – fein ist das doch! […]

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