22. Oktober 1941

[411022–2‑1]

Mitt­woch, am 22. Okto­ber 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Gelieb­ter!!! Mein [Roland]!

Heu­te geht es bei b mir drun­ter und drü­ber! Der Ofen­set­zer ist zu Mit­tag fer­tig gewor­den, anschlie­ßend habe ich gleich das Haus von oben bis unten gewischt: Damit sich nie­mand über den Schmutz beklagt. So ein gro­ßer Dreck! So schlimm hat­ten wir’s uns nicht vor­ge­stellt. Es sah aus, in uns[e]rer Küche, als wäre eine Bom­be ein­ge­schla­gen! Ein gro­ßer Bot­tich voll Lehm, gan­ze Hau­fen von Zie­gel und Abfall! Wei­ter­le­sen!

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21. Januar 1941

Cornelis van Haarlem - De zondeval.jpg
Der Sün­den­fall, Cor­ne­lis van Haar­lem, 1592, Ölma­le­rei, Rijks­mu­se­um Ams­ter­dam, Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2016.

[410121–2‑1]

Diens­tag, am 21. Janu­ar 1941

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland], Du!!

In mir ist ganz viel Wär­me’, so steht gleich zu Anfang Dei­nes lie­ben Boten vom Sonn­abend, ich erhielt ihn heu­te früh. Du!! Du!!! Sogar abge­ben kannst wel­che davon? Und mir, nur mir magst sie schen­ken? Du!! Das ist groß­her­zig!! Aber, wenn ich Dir nun heu­te sage, daß ich gar kei­ne Wär­me brau­chen kann? Du?!! Weil sich bei mir selbst schon soo viel ange­sam­melt hat, vom Seh­nen, vom War­ten? Du!! Wei­ter­le­sen!

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18. Januar 1941

Waermflasche BW 1
Warm­fla­sche, Bild: Bert­hold Wer­ner, CC BY-SA 3.0, über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2016.
[410118–1‑1]

Sonn­abend, den 18. Janu­ar 1941.

Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein!!

Hel­le, kla­re Tage sind jetzt. Aber es ist eine stil­le Käl­te. Sie kann uns nicht weh tun, wir sit­zen warm. In mir ist ganz viel Wär­me. Du! Ich kann gut ein wenig davon abge­ben. Aber nur an einen fes­ten Kun­den­kreis: mei­nen lie­ben Buben, und dem lie­ben Packl, und der [Hil­de], und dem Herz­lieb. In wel­cher Form? Ach, das ist zu neu­gie­rig gefragt, je nach den Brenn­stel­len. Nein, nein, übrig ist kei­ne, sie ist genau ver­bucht und die Vor­rä­te sind schon beschlag­nahmt. Wei­ter­le­sen!

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13. Januar 1941

T&Savatarsm[410113–2‑1]

Mon­tag, am 13. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland], Du!!

So lan­ge habe ich heu­te geschla­fen! Erst als es klin­gel­te, als Dein lie­ber Bote Ein­laß begehr­te, bin ich auf­ge­wacht, Du!! Das war ¾ 9 [Uhr]! Wei­ter­le­sen!

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10. Januar 1941

T&Savatar[410110–1‑1]

Frei­tag, den 10. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­te, Du! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de], Du!!

Siehst, nun ist er schon zwei­stel­lig der Janu­ar. Wir krie­gen ihn schon hin. Aber lang ist er! Du! Daß ihr so wenig Koh­len habt, wie kommt denn das? Du!! Paß mal auf! Frag doch mal – ganz auf eig­ne Faust zunächst – was ein Gas- oder ein elek­tri­scher Ofen kos­tet, weißt, so wie wir in K. im Bad ste­hen haben. Und wenn es noch wel­che gibt — nicht zu teu­er — dann greif zu – frie­ren wollt ihr und wol­len wir doch nicht!! Und solch Ofen bringt Eure Küche ganz schön warm. Du! Mach das! Frag mal! Die­se Not muß mit allen Mit­teln über­wun­den wer­den!! Wei­ter­le­sen!

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