02. März 1942

[420302–1‑1]

[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 2. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Nach­mit­tag ist [es]. Der Haupt­feld­we­bel hat heu­te sei­nen frei­en Nach­mit­tag (in Wirk­lich­keit macht er blau heu­te, ges­tern war näm­lich Unter­of­fi­ziers­ver­gnü­gen(!), etwa 40 Blitz­mä­del hal­fen, das Ver­gnü­gen voll­kom­men zu machen – die armen Mädels). Ich habe mich 2 Stun­den gut dran­ge­hal­ten mit mei­ner Arbeit. Und nun set­ze ich mich gleich erst ein Stünd­chen zu Dir.

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17. Oktober 1941

[411017–1‑1]

[Salo­ni­ki] Frei­tag, den 17. Okto­ber 1941

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes teu­res Weib!

Ganz neu­wa­schen [sic] ist Dein Man­ner­li! Vor einer Stun­de saß es noch in der Wan­ne und war­te­te ver­geb­lich auf den lie­ben Bade­meis­ter. Aber sein gedacht habe ich ganz sehr. Ich brau­che ihn doch. Über­all­hin kann ich doch nicht lan­gen! Auf dem Heim­we­ge habe ich mir noch ein paar pfun­di­ge Trau­ben gekauft, [es] wer­den nun bald die letz­ten sein. Wann wird Frie­den sein [sic], essen wir mit­ein­an­der mal um die Wet­te, ja? Und dann stre­cken wir die Wein­bäu­chel ganz lang ins Bett­lein. Wie hieß doch das Kenn­wort für sol­che Taten? Schö­ner Blöd­sinn. Du! Auch der Über­mut muß sich ein­mal aus­to­ben. Aber das Man­ner­li ist gar nicht über­mü­tig heu­te, ist’s auch noch nicht wie­der gewe­sen seit sei­nem Urlaub. Wei­ter­le­sen!

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