10. April 1941

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Don­ners­tag, am 10. April 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­lieb!!

Du!! Eben bin ich aus der Kir­che heim­ge­kom­men, es ist gleich 9 Uhr abends. Es waren vie­le Leu­te zum Abend­mahl. Schön war es. Aber für uns Sän­ger doch dann lang­wei­lig – immer wie­der von vor­ne anfan­gen und es wird nicht alle.

Ein arbeits­rei­cher Tag ist zu Ende gegan­gen – wir kom­men nun bald, bald zu Ende mit uns[e]rer Fest­tags­ar­beit. Heu­te nach­mit­tag habe ich auch noch für Mutsch den Geburts­tags­ku­chen geba­cken, und er ist mir gut gera­ten. Heu­te abend noch decke ich den Geburts­tags­tisch: die schö­ne Tasche, 2 Putz­bürs­ten, 1 But­ter­glo­cke, ein Blu­men­strauß – lau­ter schö­ne Din­ge, sie wird sich ja freu­en! Du!! Wei­ter­le­sen!