Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Name

10. Dezember 1940

[401210–1‑1] Diens­tag, den 10. Dezem­ber 40. Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te! Mei­ne lie­be [Hil­de]! Wel­cher Sol­dat kriegt wohl die schöns­ten und treu­es­ten Brie­fe? Ach Gelieb­te! Soll ich Dich loben? Es gin­ge ja doch dane­ben, und ich mag es nicht?. Soll ich Dir sagen, wie glück­lich ich bin und wie ich Dich lie­be und noch viel […]

11. Oktober 1940

[401011–1‑1] Frei­tag am 11. Okto­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Die Post stellt sich lang­sam ein auf den neu­en Kurs. Dein lie­ber Bote vom Mitt­woch kam schon heu­te Frei­tag an, 2 Tage also hat er gebraucht. Sei, herz­lich bedankt für alles Lie­be, das Du mir damit schenkst, für das uner­meß­li­che […]

06. Oktober 1940

[401006–1‑1] Sonn­tag, den 6. Okto­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Nun kann ich schon wie­der mit Dir plau­dern. Ist doch eine tröst­li­che Ein­rich­tung, die Post. Drei­er­lei hat­te sie ges­tern für mich. Wie ich mich dar­über freue! Ges­tern abend noch erhielt ich Dei­nen lie­ben Boten vom Frei­tag. Ach Du! Ob sich […]

20. Dezember 1938

[381220–1‑1] L. am 20. Dez. 1938. Lie­be [Hil­de]! Nun ist Weih­nach­ten her­an. Als Kin­der haben wir uns eigent­lich nur dar­auf gefreut, auf die­se freud­vol­le, geheim­nis­rei­che Zeit, in der auch die Erwach­se­nen Freu­de emp­fan­den und sich den Kin­dern so ganz wid­me­ten. Heu­te beschränkt sich die­se Freu­de bei mir wirk­lich nur auf die tie­fe und erns­te Freu­de, […]

07. Dezember 1938

[381207–1‑1] L. am 7. Dez. 1938 Lie­be [Hil­de]! Es war am Diens­tag­nach­mit­tag. In der Lese­stun­de zwi­schen 3 u. 4 faß­te ich den Ent­schluß, 1/2 5 zur Post zu gehen. Es muß etwas dasein [sic], dach­te ich. Es war, als hät­te es mich hin­ge­zo­gen.— Alle Brief­sa­chen waren durch­ge­blät­tert — nichts. Halt! Doch, ein Paket. Ich stut­ze, […]

Nach oben scrollen