12. Januar 1941

T&Savatar[410112–2‑1]

Sonn­tag, am 12. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Gelieb­ter mein!! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland]!!

Die Zei­ger mei­ner Uhr sind sich eben jetzt am ferns­ten – vier­tel vor 3 Uhr.

Und wie ists‘ [sic: ist es] bei uns? Du?!

Ich bin Dir jetzt am nächs­ten, Du!! Am nahes­ten! Ganz nahe! Mein lie­ber, guter [Roland]!! Ich feie­re nun Sonn­tag, mit Dir. Die Arbeit ist getan. Vater liegt neben mir auf dem Sofa; Mut­ter erwar­ten wir jede Minu­te, sie woll­te mit dem Bus kom­men um die­se Zeit. Wei­ter­le­sen!

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11. Januar 1941

T&Savatarsm[410111–1‑1]

Sonn­abend, den 11. Janu­ar 1941.

Du! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Gelieb­te, Hol­de mein!!

½ 3 Uhr ist es. Alles sitzt im Kino. Dein Hubo mag nicht. So beim lie­ben sel­te­nen Tages­lich­te im Kino, das gefällt mir schon nicht. Der Flim­mer­frit­ze, der heu­te da ist, hat einen mie­sen Appa­rat, er hat nicht genug Hel­lig­keit, den Augen tut es weh – und Dein Hubo mag auch kei­ne frem­den Geschich­ten hören und sehen, und immer and[e]re Frau­en Wei­ter­le­sen!

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9. Januar 1941

T&Savatarsm[410109–2‑1]

Don­ners­tag, am 9. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Die hal­be Nacht bin ich wach gewe­sen, Du!! und hab an Dich gedacht, Herz­lieb! So sehn­süch­tig!, ach, so süß! Du!! Hast du es gefühlt? Oder warst Du es, der mich nicht schla­fen ließ? Oder hast Du gar wie­der Bun­ker­dienst gehabt, war Alarm? Du Armer, mußt nun so näch­te­lang rum­ho­cken. Es ist doch wie­der aller­hand zu Scha­den gekom­men, bei den Ein­flü­gen der Eng­län­der; hier war nichts los. Wei­ter­le­sen!

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16. Oktober 1940

Bundesarchiv RM 25 Bild-62, Flugzeugträger "Graf Zeppelin", Bau.jpg
Flug­zeug­trä­ger “Graf Zep­pe­lin”, Bau, Kiel, 21.6.1940. DBa RM 25 Bild-62 / CC-BY-SA 3.0. Über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

[401016–2‑1]

Mitt­woch, am 16. Okto­ber 1940 in K..

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein gelieb­ter, guter [Roland]!

Ges­tern setz­te die Post aus und heu­te bekam ich dafür gleich zwei Brie­fe! Du, wie schön, [Roland]! Ich dan­ke Dir aus gan­zem Her­zen dafür. Die vie­len schö­nen Bil­der von Kiel!, nun schi­cke mir noch die Bahn­hofs­hal­le, die Stra­ßen­bil­der bis her­aus zu Dei­ner Kaser­ne und dann brauchst mich gar­nicht [sic] erst abzu­ho­len, wenn ich zu Besuch kom­me! Wei­ter­le­sen!

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