30. April 1942

[420430–2‑1]

Don­ners­tag, am 30. April 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes treu­es Herz! Mein liebs­ter [Roland]!

Nach­mit­tags um 3 Uhr ist es jetzt. Ich bin nun fer­tig mit mei­ner Arbeit im Hau­se; fer­tig für heu­te. Schon alles rei­ne­ge­macht habe ich, weil gro­ße Wäsche bevor­steht; damit wir uns nicht so zu über­an­stren­gen brau­chen. Wir wer­den wohl Sonn­abend Sonn­tag waschen, – der 1. Mai wird dies­mal am 2. Mai gefei­ert – da ist Mut­ter frei und Papa muß Küchen­chef spie­len! Ich bin ja bloß gespannt, ob wir da etwas zu essen bekom­men, oder wird er so lang kos­ten, bis nichts mehr übrig ist! Wei­ter­le­sen!

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22. März 1941

T&Savatar[410322–2‑1]

Sonn­abend, am 22. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Du!!

Wochen­en­de ist, ich bin fer­tig mit mei­nen Geschäf­ten. Die Uhr zeigt 3 Uhr vor­bei. See­manns­sonn­tag ist heu­te! Wie und wo wird ihn mein Herz­lieb ver­le­ben?

Du!! Ich bin soo vol­ler Fra­gen!! Du wirst es ver­ste­hen. Aber ich will sie alle zurück­stel­len – will gedul­dig und brav war­ten! Wenn ich nur eines wüß­te! Nur eines! Ob Dir’s gut geht – ob Du wohl­auf bist! Du!! Nächs­te Woche wird ganz gewiß end­lich ein Zei­chen von Dir kom­men! Du weißt ja nicht, wie sehr ich mich dar­auf freue – wie ich es erseh­ne! Und Dir wird es doch eben­so geh[‘]n, Herz­lieb! Wei­ter­le­sen!

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18. Januar 1941

Waermflasche BW 1
Warm­fla­sche, Bild: Bert­hold Wer­ner, CC BY-SA 3.0, über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2016.
[410118–1‑1]

Sonn­abend, den 18. Janu­ar 1941.

Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te mein!!

Hel­le, kla­re Tage sind jetzt. Aber es ist eine stil­le Käl­te. Sie kann uns nicht weh tun, wir sit­zen warm. In mir ist ganz viel Wär­me. Du! Ich kann gut ein wenig davon abge­ben. Aber nur an einen fes­ten Kun­den­kreis: mei­nen lie­ben Buben, und dem lie­ben Packl, und der [Hil­de], und dem Herz­lieb. In wel­cher Form? Ach, das ist zu neu­gie­rig gefragt, je nach den Brenn­stel­len. Nein, nein, übrig ist kei­ne, sie ist genau ver­bucht und die Vor­rä­te sind schon beschlag­nahmt. Wei­ter­le­sen!

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09. Januar 1941

T&Savatarsm[410109–1‑1]

Don­ners­tag, den 9. Janu­ar 1941.

Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Mein lie­bes, teu­res Herz! Hol­de mein!!

Was Du in Dei­nem lie­ben Boten von ges­tern ange­rührt hast, das beschäf­tigt mich ja noch so. Ich möch­te ihm ganz unge­stört nach­hän­gen, weit hin­aus­lau­fen dazu – ich muß die Zeit auf für unnüt­ze­re Din­ge ver­wen­den – um 4 Uhr war ich mun­ter heu­te mor­gen und habe gedacht und mich ver­senkt, Herz­lieb, nicht um Ver­gan­ge­nes auf­zu­wüh­len, son­dern nur, um zu sehen, wo wir ste­hen – und wie wir dahin gelang­ten – und letz­ten Endes, um nur noch glück­li­cher zu sein. Wei­ter­le­sen!

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17. März 1940

[400317–1‑1]

S. am 17. März 1940.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Dies­mal muβ­te ich Dir den Sonn­tags­gruβ schul­dig blei­ben. Auch wenn ich ihn fer­tig gehabt hät­te, er wäre heu­te nicht in dei­ne Hän­de gehangt. Hör zu! Schon am Frei­tag war es hier in aller Mun­de: Das Eis kommt! Das Eis kommt! Das ist hier am Was­ser ein rich­ti­ger klei­ner Auf­ruhr. Wei­ter­le­sen!

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