21. April 1941

T&Savatar[410420–1‑1]

Sonn­tag, den 20. April 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te, Gelieb­te mein!!

Wo soll ich nun anfan­gen mit dem Erzäh­len? Sollst doch teil­neh­men an allem, was hier vor­geht und was wir hier erle­ben! Ein Päck­chen, wie­der von Dir!, kam heu­te an – mit Fil­men. Konn­te ich gleich einen ver­knip­sen heu­te und brauch­te nicht zu gei­zen. Er geht mit die­ser Post ab, und ich bin gespannt, ob die­se Packun­gen unan­ge­tas­tet in Dei­ne Hän­de gelan­gen. Für Dei­ne Besor­gun­gen sei recht lieb bedankt – noch viel lie­ber für Dei­nen Gruß – ich freue mich, daß Du mir die sin­ni­gen Kar­ten schickst – sind doch sehr schön und sin­nig. Wei­ter­le­sen!

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01. April 1941

T&Savatar[410401–1‑1]

Diens­tag, den 1. April 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te mein! Du! Du!!

Heu­te kann ich Dir ein Bild mit­schi­cken, eines vom Sonn­tag. Über­mor­gen schi­cke ich Dir alle Nega­ti­ve aus die­sem Film und Du mußt sie dann weg­tra­gen und ent­wi­ckeln las­sen. [Du] Weißt, das wird hier zu teu­er, d[as]. h[eißt]. für uns[e]re raren Lewa. Nächs­tens schi­cke ich Dir die geknips­ten Fil­me über­haupt ganz roh. Dies­mal nur ließ ich ihn hier ent­wi­ckeln, weil die Kame­ra­den alle betei­ligt und inter­es­siert waren, und nicht nur die­se, son­dern auch zwei Bul­ga­ren und ein deut­scher Infan­te­rist, die auf den übri­gen Bil­dern mit erschei­nen. Mit mei­nem Por­trait bin ich nicht so ganz ein­ver­stan­den: 1. bin ich unra­siert, 2. sind die Klei­der etwas aus der Ord­nung gera­ten von dem stei­len Auf­stieg. Also hof­fen wir, daß die nächs­ten Bil­der bes­ser gelin­gen. Wei­ter­le­sen!

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