Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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25. Februar 1942

[420225–1‑1] [Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 25. Febru­ar 42 Mein lie­bes, teu­res Weib! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Dein lie­ber Bote ist wie­der zu mir gekom­men heu­te, Mit­tel­punkt und Son­nen­kraft mei­nes Tages, Gelieb­te! Acht Tage lang ist die Post gut gegan­gen, sechs Tage braucht sie bis zu mir. Heim­wärts geht sie meist ein wenig schnel­ler – und Du […]

17. Februar 1942

[420217–2‑1] Diens­tag, am 17. Febru­ar 1942. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein Schät­ze­lein! Liebs­ter [Roland]! Du!! Ich habe ges­tern kei­ne Ruhe mehr gehabt, ich bin abends noch zur Post, um zu sehen, ob mein Herz­lieb mir geschrie­ben hat. Und ich frag­te nicht ver­ge­bens! Ich bekam einen Brief! Vom Herz­al­ler­liebs­ten, Du! Ich bin doch so froh! Heu­te Nacht habe ich […]

07. April 1941

[410407–2‑1] Mon­tag, am 7. April 1941. Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!! Es ist mor­gens genau 9 Uhr. Ich sit­ze jetzt in der Stu­be am Tische, der Maler regiert in der Küche, und ich will mich warm schrei­ben, Du!! Es ist so kalt wie­der hier, seit ges­tern – Feu­er kann ich hier […]

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