Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Medizin

12. November 1942

[411112–1‑1] [Salo­ni­ki] Mitt­woch, 12. Nov.[ember] 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, teu­res Weib! Wie mag es Dir heu­te erge­hen? Ich mach[‘] mir nun doch ein wenig Sor­ge. Woher hast Du nur die­se böse Erkäl­tung? Das übels­te ist der Hus­ten. Den mußt Du Dir bald­mög­lich vom Hal­se schaf­fen! Daß er Dich so quält. Ganz fein im Stüb­chen blei­ben, […]

26. Mai 1940

[400526–2‑1] # O., am 26. Mai 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein [Roland], Du! Einen Brief hat­te ich schon für Dich geschrie­ben, am Frei­tag — abends nach dem Bad als ich im Bett lag. Ich habe ihn aber ges­tern wie­der zer­ris­sen und ver­brannt. Es braucht Dir nicht leid sein dar­um; denn Du wärst bestimmt trau­rig gewor­den dar­über. Ich war so […]

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