Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Malerei

16. März 1942

[420316–2‑1] 38. Mon­tag, am 16. März 1942. Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­bes, liebs­tes Man­ner­li! Du! Gleich will ich mich noch zu Dir set­zen, ehe ich zum Pfarr­amt gehe. Ich muß eben dar­an den­ken, daß die Pfar­re Dir ein unheim­li­ches Haus ist. In gewis­ser Hin­sicht hast Du recht. So ein gro­ßer düs­te­rer Bau – die Lebens­ge­schich­ten der Pfar­rer […]

13. November 1940

[401113–1‑1] Mitt­woch, den 13. Novem­ber 1940 Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne [Hil­de]! Hol­de mein! Heut[‘] mit­tag sit­ze ich in der Schreib­stu­be und bewa­che die Tele­fo­ne, ob sich da was rührt. Und so kann ich gleich mal zu Tin­te und Feder grei­fen. Die ver­gan­ge­ne Nacht war so unru­hig, aber nicht wegen Alarm, son­dern wegen etli­cher […]

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