11. April 1941

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Kar­frei­tag, am 11. April 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du!! Heu­te kam Dein lie­ber Bote wie­der zu mir! Genau wie auch bei Dir, 2 Tage hat die Post aus­ge­setzt. Es wird an dem Abtrans­por­tie­ren lie­gen, ich den­ke, daß die Post gar­nicht alle Tage beför­dert wird – vor allem jetzt in den Tagen des deut­schen Vor­mar­sches. Ach Du! Du!! Mein Herz­lieb!! Ich bin ganz aus dem Häu­sel [sic: Häus­chen] vor Freu­de! Du hast mir mei­nen sehn­lichs­ten Wunsch erfüllt! Ein Bild von Dir!! Ein Bild von mei­nem [Roland]!! Wei­ter­le­sen!

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16. März 1941

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Sonn­tag, am 16. März 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, lie­ber [Roland][!]

Sonn­tag ist heu­te, Hel­den­ge­denk­tag im gan­zen Reich, die Sen­dun­gen des Rund­funkes las­sen uns teil­ha­ben an allem, was unser Volk an die­sem Tage bewegt. Der Füh­rer sprach vor Mit­tag. Ob Du das wohl auch alles mit hören kannst? Mein [Roland]! Gelieb­ter! So hat mich mei­ne Ahnung nicht betro­gen, Du fährst, rollst nach Süd­os­ten. Du!! O Du!!! Heu­te früh bekam ich ihn, Dei­nen so lie­ben Boten. Du!! Ich bin Dir so von Her­zen dank­bar, daß Du immer so lieb und treu mei­ner denkst! Daß Du kei­ne Gele­gen­heit vor­über gehen läßt, um mir ein Zei­chen zu geben. Und ich bin so froh! Alles, was du bis­her abgabst auf Dei­ner Fahrt, es gelang­te in mei­ne Hän­de. Und ich wün­sche mir nur, daß auch Du alle mei­ne Brie­fe bekommst, die ich Dir täg­lich schrieb. Wei­ter­le­sen!

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28. Oktober 1940

Erntedankfest dt. Konsulat St. Gallen
Land­auf, land­ab, im Deut­schen Reich und über­all dort, wohin die ‘Volks­ge­mein­schaft’ sich hin aus­ge­brei­tet hat­te, waren die Menschen—wie Hilde—mit den Ern­te­dank­fei­ern beschäf­tigt. Ein­la­dung zum Ern­te­dank­fest 1940 des dt. Kon­su­lats in St. Gal­len, foto­gra­fiert in St. Mar­gre­then, Kan­ton St. Gal­len, in der Fes­tung Helds­berg von Kre­teglo­bi, 08.2014. Lizen­ziert über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.
[401028–2‑1]

Mon­tag, am 28. Okto­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Gelieb­ter Du!

Dei­ne Mit­tags­pau­se wird jetzt bald zu Ende geh[e]n und die eine fängt jetzt an. Komm, rück mal erst ganz nah her­an… so begannst du ges­tern in Dei­nem lie­ben Brie­fe. Du! Wenn Du auch eine 13 geschos­sen hast und eine Fahr­kar­te dazu, ich bin trotz­dem stolz auf Dich! Das kann nicht jeder, glaubst? Wenn Du nur allein in mein Herz triffst, Du!! Mehr braucht es nicht! Und die Fahr­kar­te? Die las­se Dir nur auch geben. — Die übri­ge Post, die Du noch nach K. san­dest, ist nun in mei­ne Hän­de gelangt. Du wirst es schon aus mei­nen Ant­wort­brie­fen erse­hen haben. Frau Schei­be hat also auch Dir geschrie­ben? Mir schrieb sie eine Brief­kar­te; sie hat nun kei­ne [G]äste mehr. Eine komi­sche Art hat sie, Brie­fe zu schrei­ben, nicht? Wei­ter­le­sen!

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