08. April 1941

T&Savatarsm[410408–1‑1]

Diens­tag, den 8. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb! Gelieb­te mein!

Mit jeder Post, die hier über­haupt ankommt, ist etwas für mich dabei, das ist so lieb, Du!! Heu­te kam uns ein Bün­del von Lübeck nach­ge­schickt – dabei ein Brief für mich von L. Er ent­hält ein Bild, eine Auf­nah­me von dem ewi­gen Schrei­ber, als der ich galt, ich habe nichts davon gewußt. Nach dem Brie­fe sind die Eckern­för­der Kame­ra­den alle noch an ihren Plät­zen – nur Dein Hubo muß­te wan­dern, Herz­lieb, so woll­te es das Schick­sal, dem wir uns demü­tig und ver­trau­ens­voll fügen. Wei­ter­le­sen!

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9. Januar 1941

T&Savatarsm[410109–2‑1]

Don­ners­tag, am 9. Janu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Die hal­be Nacht bin ich wach gewe­sen, Du!! und hab an Dich gedacht, Herz­lieb! So sehn­süch­tig!, ach, so süß! Du!! Hast du es gefühlt? Oder warst Du es, der mich nicht schla­fen ließ? Oder hast Du gar wie­der Bun­ker­dienst gehabt, war Alarm? Du Armer, mußt nun so näch­te­lang rum­ho­cken. Es ist doch wie­der aller­hand zu Scha­den gekom­men, bei den Ein­flü­gen der Eng­län­der; hier war nichts los. Wei­ter­le­sen!

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06. November 1940

[401106–2‑1]

Mitt­woch, am 6. Novem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, gelieb­ter [Roland]! Du!

Es ist mir gar­nicht [sic] so leicht, jetzt am Faden wei­ter­zu­spin­nen, den ich ges­tern fal­len ließ. Du!

Daß Du eine ganz, ganz gro­ße, heim­li­che Freu­de in mir ange­zün­det hast, Du!! Das weißt Du, Liebs­ter! Und sie erfüllt mich so sehr, beglückt mich so sehr. Die Wor­te, die ich nun dar­über schrei­ben woll­te, sie dün­ken mich so schwach, sie kön­nen doch gar­nicht [sic] das Dir sagen, was mein Inne­res bewegt, Herz­al­ler­liebs­ter! Wei­ter­le­sen!

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