Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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13. September 1942

[420913–2‑1] O.i. SA, den[*] Sonn­tag, am 13. Sep­tem­ber 1942. Herz­al­ler­liebs­ter! Du!! Mein gelieb­tes Her­ze­lein! Mein aller­liebs­ter [Roland]! Jetzt habe ich doch Fei­er­abend! Du! Jetzt kom­me ich zu Dir und gehe nicht [eh]er wie­der fort, als bis ich ins Bett­lein muß. Du! Schät­ze­lein! Wo magst Du denn jetzt sein? Wo fin­de ich Dich? Wohl auf dem Ber­ge am […]

26. Dezember 1941

[411226–1‑1] [Salo­ni­ki] Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1941 Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!!! End­lich! End­lich kann ich nun zu Dir kom­men! Ja! Ich schrieb doch schon eine gan­ze Wei­le. An Kame­rad K. ein paar Zei­len. Den Neu­jahrs­brief nach O. und K. Und nun ist mein Schät­ze­lein dran. [Es] Bekommt nun was noch übrig ist: was ganz zuun­terst und zutiefst […]

11. Oktober 1941

[411011–1‑1] Sonn­abend, den 11. Okto­ber 1941 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Du mei­ne lie­be [Hil­de]! In der Schreib­stu­be sit­ze ich jetzt. Es ist am Nach­mit­tag kurz nach 4 Uhr. Ein Pracht­tag ist es drau­ßen. Bis in die Zim­mer dringt die Wär­me und den Rock, den ich jetzt über die Blu­se immer zie­he, muß­te ich able­gen. Der Spieß hält freien […]

30. Juni 1941

[410630–2‑1] G., Mon­tag am 30. Juni 1941. Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb mein! [Du] Merkst es wohl an mei­ner Über­schrift, daß ich unbe­ob­ach­tet schrei­ben kann? Du!! Es ist wie­der Mit­tag vor­bei, Dei­ne Eltern lie­gen mit­ein­an­der auf dem Sofa in der Wohn­stu­be, ich sit­ze am Tisch und den­ke Dein – die Mut­ter sitzt im Lehn­stuhl am […]

27. Juni 1941

[410627–1‑1] Frei­tag, den 27. Juni 1941 Herz­al­ler­liebs­te, Du! Mein lie­bes Som­mer­fe­ri­en­vög­lein! Jetzt komm[‘] ich gleich erst 1 mal [sic] auf einen Sprung zu Dir! Es ist noch früh – ½ 9 Uhr – gera­de mal rei­ne Luft in der Schreib­stu­be – und da muß ich doch erst mal nach mei­nem Herz­lieb aus­schau­en! Hat es denn schon […]

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