12. Dezember 1941

[411212–1‑1]

Frei­tag, den 12. Dezem­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Schelm Du! Frei­tag ist wie­der – und eben heu­te kommt Dein lie­ber Bote von vor acht Tagen. Schelm Du! Gold­her­ze­lein! Was das Man­ner­li dazu sagt, wenn das Wei­berl so mit ihm umspringt? Mal hören. Wie sagt man doch beim Man­ner­li, wenn er mal so zum Scher­zen und Necken und Über­mut auf­ge­legt ist? „Dich sticht doch der Hafer!“  [Ich] Weiß nicht, wie man beim Wei­bel sagen müß­te. Wei­ter­le­sen!

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23. Juli 1941

[410723–1‑1]

Mitt­woch, den 23. Juli 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­lieb, Gelieb­te mein!

Man­che Tage in unse­rem Leben, wo es auch sei, die ver­lau­fen so glatt und har­mo­nisch, es geht alles von der Hand, geht alles auf wie eine Teil­auf­ga­be ohne Rest – und ande­re Tage sind, da ist’s, als füh­re man über einen Knüp­pel­damm von Hor­zeln und Hol­pern, da will auch das Ein­fachs­te nicht glü­cken, da zei­gen sich über­all Wider­stän­de wie dro­hen­de Rie­sen. Wei­ter­le­sen!

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08. Mai 1941

[410508–2‑1]

Don­ners­tag, am 8. Mai 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!

Du!! Weißt, wo ich jetzt eben her­ge­kom­men bin? Du!? Da kannst ja kei­ne blas­se Ahnung haben!

Aus der Schu­le! Aus uns[e]rer [O.]er Schu­le, aus der Kin­der­schar! Es ging ganz ein­fach zu: Wei­ter­le­sen!

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24. April 1941

T&Savatarsm[410424–2‑1]

Don­ners­tag, am 24. April 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter mein! Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Mein [Roland]!

½ 3 Uhr vor­bei zeigt die Uhr, wir zwei [Hilde]n sit­zen bei­sam­men im war­men Stüb­chen. Eine näht – eine schreibt. Wel­che wird denn nun von bei­den schrei­ben? Wei­ter­le­sen!

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