26. Dezember 1941

[411226–1‑1]

[Salo­ni­ki] Am 2. Weih­nachts­fei­er­tag 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!!!

End­lich! End­lich kann ich nun zu Dir kom­men! Ja! Ich schrieb doch schon eine gan­ze Wei­le. An Kame­rad K. ein paar Zei­len. Den Neu­jahrs­brief nach O. und K. Und nun ist mein Schät­ze­lein dran. [Es] Bekommt nun was noch übrig ist: was ganz zuun­terst und zutiefst liegt im Her­zen – mei­ner Her­zens­lie­be! Du!!!!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

10. November 1940

[401110–2‑1]

Sonn­tag, am 10. Novem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, lie­ber [Roland]!! Gelieb­ter!!

Nun geht der Sonn­tag bald zur Nei­ge. Ich hat­te mich so gefreut auf ihn, hat­te mir soviel vor­ge­nom­men, woll­te vor­ar­bei­ten für die Zeit mei­ner Abwe­sen­heit! Habe ja noch so eine Men­ge zu tun an mei­ner Weih­nachts­hand­ar­beit für mei­ne Eltern. 3 Strei­fen gehö­ren zur Schlaf­de­cke, einer ist fer­tig, einer halb und den drit­ten will ich anfan­gen und bei Dir fer­tig häkeln!! Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

25. Mai 1940

Belgian refugees. United Nations - NARA - 535895
Bel­gi­sche Flücht­lin­ge, 1940, Office for Emer­gen­cy Manage­ment, Office of War Infor­ma­ti­on, US NARA, RG 208 (ARC iden­ti­fier: 535890), über Wiki­me­dia Com­mons, 04.2015
[400525–1‑1]

S. am 23. Mai 1940.

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be [Hil­de], Du!

So lan­ge brauch­te ich nicht nach der Feder zu grei­fen! Still ist es wie­der gewor­den in mei­nem Hau­se [sic], nach fro­her Gesel­lig­keit nun dop­pelt und selt­sam still. Ich spü­re früh­mor­gens nicht mehr den Atem hin­ter mei­ner Tür, brau­che nicht mehr rück­sichts­voll lei­se zu tre­ten. Du stehst nicht mehr bequem leib­haf­tig vor mir nach dem Dienst, ich muβ Dich wie­der suchen, und wir müs­sen uns mit Wor­ten wie­der ver­ständ­lich machen. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

27. März 1940

[400327–1‑1]

S. am 27. März 1940

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Du!  So kurz waren uns[e]re Tage.  Wie ver­flo­gen sind sie.  Ich bin ges­tern umher­ge­irrt, als könn­te es gar nicht sein, daß Du schon wie­der ent­schwan­dest, Herz­al­ler­liebs­te Du!  Die Erin­ne­rung an uns[e]re Tage ist so süβ und zau­brisch, Du!  Heu­te vor­mit­tag bin ich abge­reist, vor­mit­tag schon, damit [i]ch viel­leicht heu­te noch umkeh­ren könn­te zu Dir, Geliebs­te!  Eben bin ich mit dem Rad aus S. zurück, um mir Gewiß­heit zu holen.  Ganz ver­schie­den beginnt der Unter­richt in ein­zel­nen Orten, in S. selbst erst am 1. April.  Aber für uns bleibt es dabei, Don­ners­tag, den 28. März.  Du, kannst Du Dir den­ken, daß ich voll Hoff­nung war und Freu­de? Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error

06. August 1938

Hilde, Ausflug nach Meissen, 31. Juli 1938

[380806–1‑1]

4.8.

B. am 6. Aug. 1938

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Es ist mir erst zu Hau­se recht deut­lich gewor­den, wie­viel Lau­fe­rei und Aus­la­gen ich Ihnen zuge­mu­tet habe, als ich Ihnen auf­trug, die Fil­me zu besor­gen. Sie haben mich aber recht ver­stan­den: Sie soll­ten die Bil­der zuerst sehen und über die Auf­nah­men ver­fü­gen. Mit Span­nung und Ent­de­cker­freu­de langt man nach neu­en Bil­dern. Ich betrach­te­te erst die Bil­der, eh[‘] ich Ihren Brief las. Ich war ent­zückt über die Auf­nah­me an der Brüs­tung. Wie Sie dort ent­rückt [*] nach [sic] zu den himm­li­schen Gefil­den auf­schau­en, das ist nicht ganz natür­lich, aber rei­zend. Ich bit­te um Gna­de für die­ses Bild. Sehr hübsch die Auf­nah­me am Fens­ter (ste­hend). Am wenigs­ten gefällt mir, die nun noch übrig ist. Sie sit­zen dort etwas gedrückt, das Gesicht etwas ver­knif­fen, die Nase ungüns­tig beleuch­tet — ich hät­te das sehen müs­sen. Die Auf­re­gung ist schuld, ich habe noch zu wenig Übung in Bil­dern mit weib­li­chem Vor­der­grund. Wei­ter­le­sen!

Plea­se fol­low and like us:
error