Trug und Schein: Ein Briefwechsel

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27. Oktober 1942

[421027–2‑1]

11.)

Diens­tag, am 27. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein liebs­tes Man­ner­li! Mein lie­ber [Roland]!

Du! Heu­te ist Dein lie­ber Brief wie­der zu mir gekom­men! Hat mich doch so erfreut, Gelieb­ter! Mir so viel Glück gebracht! Ach Du! Sei von Her­zen lieb bedankt für all Dei­ne Lie­be. Recht als eine fei­ne Beloh­nung kam er doch zu mir heu­te. Ja! Dein Frau­chen muß […]

26. Oktober 1942

[421026–2‑1]

10.)

Mon­tag, am 26. Okto­ber 1942.

Herz­al­ler­liebs­ter Du! Mein lie­bes, herz­lie­bes Mannerli!

Nun ist´s doch end­lich wie­der soweit, daß ich zu Dir kom­men kann, bin doch immer ganz unge­dul­dig und unru­hig, wenn der Nach­mit­tag her­an ist und ich habe noch nicht mit Dir gere­det. Ach Du! Am aller­liebs­ten schlös­se ich mich doch ein ins Stü­bel, lie­ße gar­nie­man­den [sic] […]

25. Oktober 1942

[421025–2‑1]

9.)

Sonn­tag­vor­mit­tag, am 25. Okto­ber 1942.

Mein herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­lein! Gelieb­ter [Roland], Du! Herzlieb!

Eine lan­ge Wei­le liegt zwi­schen dem letz­ten Boten, den ich Dir schrieb und dem heu­ti­gen. Frei­tag wars [sic] als ich Dir schrieb, heut [sic] ist Sonn­tag. Und es war doch gut so, daß ich Dir ges­tern kei­nen Boten sand­te; denn nun erfah­re ich doch eben, Her­ze­lein, daß Du schon […]

11. September 1942

[420911–2‑1] O. i. SA, den [*] Frei­tag, am 11. Sep­tem­ber 1942. Mein herz­al­ler­liebs­tes Man­ner­li! Mein gelieb­tes Schät­ze­lein! Du! Ach Du! Wo ich nun so viel und so froh und so von Her­zen ger­ne mit Dir schwat­zen möch­te, Du!!! Weil so gro­ße gro­ße Freu­de und Glück­se­lig­keit bevor­steht, ach da ist nun mei­ne Zeit so schreck­lich knapp bemes­sen. Du! Der […]

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