28. Juni 1941

T&Savatar[410628–1‑1]

Sonn­abend, den 28.Juni 41

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­te, Hol­de mein!!

Jetzt hat der Hubo wie­der [ein]mal viel Schrei­be­rei – und muß sich rich­tig ein bis­sel [biss­chen] los­rei­ßen – vom Herz­lieb für´s Herz­lieb – machst [Du] gro­ße Augen? Du! Du!!![Du] Läßt mich doch gar nim­mer los – [ich] kann doch bloß noch Dir schrei­ben – [Du] hast doch das Man­ner­li ganz in Dei­nen Bann geschla­gen!!! Los­rei­ßen? Vom Geburts­tags­brief! Du!! Weißt, wenn es nicht gelingt – ich mein[‘] es ja trotz­dem sooooo lieb mit Dir, ja? Du!!!!! Du!!!!! !!!!! !!! Und ganz froh wol­len wir sein an die­sem Tag, Du!!! Wei­ter­le­sen!

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14. April 1939

[390414–1‑1]

L. am 11. April 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Heu­te Diens­tag wie­der in L. ein­ge­trof­fen, benut­ze ich den letz­ten unbe­schwer­ten Abend vor der Arbeit, den Brief an Dich zu begin­nen. Wir hat­ten die Fei­er­ta­ge Besuch, da bin ich nicht dazu­ge­kom­men. Wei­ter­le­sen!

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23. März 1939

[390323–1‑1]

L. am 23. März 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Eine Über­ra­schung: Wir wol­len uns am Sonn­abend tref­fen und Du sollst am Sonn­tag mein Besuch sein. Hof­fent­lich bist Du gesund und ange­nehm über­rascht. Die­se Ent­schei­dung fiel ges­tern, nicht aus einer aben­teu­er­li­chen Regung, son­dern aus fol­gen­den ver­nünf­ti­gen Erwä­gun­gen: Wei­ter­le­sen!

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08. März 1939

[390308–1‑1]

L. am 8. März 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Pünkt­lich erhielt ich heu­te Dei­nen Brief. Vie­len Dank Dei­nen Plan. Ich neh­me ihn an. Den kom­men­den Sonn­tag hal­te ich mir frei. Ganz ohne Gewalt geht das meis­tens nicht. Fast jede uns[e]rer Begeg­nun­gen hat etwas Zwin­gen­des, will sagen, sie konn­te nur eben an die­sem und kei­nem ande­ren Tage sein. Wei­ter­le­sen

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20. Dezember 1938

[381220–2‑1]

O., am 20. Dezem­ber 1938.

Mein lie­ber [Roland]!

Weil es doch dies­mal Ihr Geburts­tag­brief ist, darf ich die­se Anre­de gewiß gel­ten las­sen. Viel­leicht bleibt sie bestehen, im neu­en Jah­re?

Ist es Unrecht, wenn ich zuerst wage, den Anfang ein Grad herz­li­cher zu gestal­ten?

Beim Brief­schluß tru­gen Sie sich als Ers­ter mit dem Gedan­ken, ein wenig mehr Herz­lich­keit hin­ein­zu­le­gen. Wir arbei­te­ten dann bei­de dar­an. Obgleich ich den Schluß Ihrer Brie­fe nie­mals ohne Nach­druck las, so ist doch eine gro­ße, heim­lich Freu­de dabei, wenn ich die Unter­schrif­ten der Brie­fe vom Anfang bis jetzt durch­ge­he und sehen kann, daß die Freund­schaft und das Ver­trau­en zwi­schen uns nun schon so groß sind, daß wir nie­der­schrei­ben, was wir für­ein­an­der emp­fin­den. Und ich kann nicht glau­ben, daß Sie mich jetzt ver­ur­tei­len wür­den, nach­dem ich doch am Sonn­tag etwas weit­aus Schlim­me­res tat — Sie waren nicht böse, oder ent­setzt, wie ich das wagen konn­te — ich muss­te, ich konn­te ein­fach nicht anders. Ich habe Sie lie­ber als mei­ne Mut­ter; denn sie küß­te ich noch nicht auf den Mund.

Hin­ter­her hab[‘] ich mich sehr geschämt. Was muß­ten Sie in dem Augen­blick von mir hal­ten? Wei­ter­le­sen!

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