15. Juni 1941*

[410615–2‑1 * Unvoll­stän­dig]

Sonn­tag, am 15. Juni 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Du!!!

Ich sit­ze am Tische, ganz allein, es ist kurz nach 2 Uhr – der Rund­funk mel­det eben die Über­tra­gung des Bei­trit­tes Kroa­ti­ens zum Drei­mäch­te­pak­tes, der in Vene­dig statt­fand. Ich schal­te ab, um die kur­ze Zeit bis zu mei­nem Gang nach dem Treff­punkt der Kan­to­rei, „Ditt­rich“ [sic] mit Dir zu plau­dern, mein Herz­lieb! Der Vater schläft, die Mutsch [is]t heu­te früh mit dem 8 Uhr Bus nach M., das Bär­be­le fie­bert, da muß Mut­ter Lene kom­men. Hof­fent­lich ist es nichts Ernst­li­ches mit dem Kind. Wei­ter­le­sen!

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11. April 1941

T&Savatar[410411–2‑1]

Kar­frei­tag, am 11. April 1941.

Mein gelieb­tes Herz! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]! Herz­al­ler­liebs­ter!

Du!! Heu­te kam Dein lie­ber Bote wie­der zu mir! Genau wie auch bei Dir, 2 Tage hat die Post aus­ge­setzt. Es wird an dem Abtrans­por­tie­ren lie­gen, ich den­ke, daß die Post gar­nicht alle Tage beför­dert wird – vor allem jetzt in den Tagen des deut­schen Vor­mar­sches. Ach Du! Du!! Mein Herz­lieb!! Ich bin ganz aus dem Häu­sel [sic: Häus­chen] vor Freu­de! Du hast mir mei­nen sehn­lichs­ten Wunsch erfüllt! Ein Bild von Dir!! Ein Bild von mei­nem [Roland]!! Wei­ter­le­sen!

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