Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Kriegsdienst

26. November 1942

[421126–2‑1]

37.)

Don­ners­tag, am 26. Novem­ber 1942. 

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein Her­ze­lein! Aller­liebs­ter [Roland]! Du!!! 

Heu­te ist aber ein trü­ber Tag drau­ßen. Die Uhr zeigt erst die 3. Nach­mit­tag­stun­de und man könn­te schon Licht anbren­nen. Wie mag das Wet­ter bei Dir sein, mein Lieb? Bald ist ja nun 1. Advent. Und ich den­ke doch, daß der Mut­ter lie­ber Kranz ankommt bis dahin. 

10. Oktober 1941

[411010–1‑1] Frei­tag, den 10. Okto­ber 1941 Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! So reich bin ich beschenkt wor­den heu­te — ich habe mich ja sooo sehr gefreut und es so ganz beson­ders glück­lich gespürt, wie so lieb Du mich hast! 2 lie­be, lie­be Boten sind zu mir gekom­men vom Ern­te­dank­sonn­tag und des­sen Vor­abend. Und […]

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