13. März 1942

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Frei­tag, den 13.März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Du! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Herz­blü­me­lein!

Ganz stil­le ist’s im Hau­se. Nur ein Rau­schen vom Meer her­auf und ein Häm­mern von der Werft. Und der lie­be Son­nen­schein mit 36° auf mei­nem Rücken. Der ist ja ganz lei­se, gelt? So lei­se wie der Mond­schein, daß er sogar Lie­ben­de beschlei­chen und belau­schen kann, Du!!! Wei­ter­le­sen!

11. November 1941

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[Salo­ni­ki] Mon­tag, den 11. Novem­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Gelieb­tes Weib! Mei­ne [Hil­de]!

Nicht umsonst habe ich heu­te gewar­tet. Dein lie­ber Bote vom Diens­tag ist gekom­men. Ich dan­ke Dir so sehr, Gelieb­te! Nicht mit einem Wort sprichst Du dar­in von Dei­nem Befin­den. Darf ich es als gutes Zei­chen neh­men? Du bist so froh! Ach Schät­ze­lein! Ich habe doch auch ein paar Fra­gen. Wei­ter­le­sen!