17. Dezember 1941

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Son­ntag, den 17. Dez. 1941

Herzelein! Geliebtes, teures Weib! Meine [Hilde]!

Da habe ich doch noch alle Hände voll – Blüten und Früchte uns[e]res Glück­es, Dein­er Liebe – da purzel­ten schon wieder 3 Boten here­in – – Du liebe, treue Seele! Oh Du! Du!! Wie soll ich sie Dir zeigen, all mein Glück und meine Freude? Und meine Boten darf ich doch gar nicht öff­nen – Du! Du!!! Geliebte! Er ist bei mir, Dein Geburt­stags­brief!!! Weit­er­lesen!

09. Dezember 1941

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Dien­stag, am 9. Dezem­ber 1941.

Mein geliebtes, teures Herz! Lieb­ster [Roland]! Mein Schätzelein!

Heute habe ich nun wieder ein Pro­gramm, das mir eigentlich wenig zusagt. Weil es mir die schö­nen Nach­mit­tagstun­den nimmt, an denen ich son­st so gerne Dein denke. Aber ich kann nicht umhin, ich habe schon vorige Woche abge­sagt bei Frau G. Sie hat mich und Frau L. ein­ge­laden, sie möchte gerne ein­mal mit uns zusam­men sein wieder. Sie ist noch immer krank. Und weil die let­zten bei­den Wochen vor dem Fest ange­füllt sind mit ander­er Arbeit, klappt es heute noch am besten. Weit­er­lesen!

29. November 1941

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[Saloni­ki] Sonnabend, den 29. Nov. 1941

Mein liebes, teures Herz! Geliebte! Holde mein!

Das Klee­blatt ist beisam­men zum Woch­enende. Häus­lich sind alle. Am Tis­che zur Linken sitzt K., Zigarre rauchend und schreibend. Er schreibt viel, nach vie­len Seit­en. Auch täglich an seine Frau. Aber es geht ihm schneller von der Hand als Deinem Man­ner­li. Weriter­lesen!

23. November 1941

Robert and Clara Schumann
Robert Schu­mann und Clara Schu­mann, nach einem Relief von Ernst Rietschel, Mod­ern Music & Musi­cians, Uni­ver­si­ty Soci­ety, New York, 1918. Über Wiki­me­dia Com­mons. Lizen­zfrei in den USA, 11.2017.

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Son­ntag, den 23. Nov. 1941

Mein liebes, teures Weib! Herzelein! Geliebte!!!

Erst muß ich Dir ein­mal ganz lieb, viel­lieb [sic] danken für Deinen Bericht und lieben Boten vom Dien­stag. Er ist heute schon bei mir, ich habe gar nicht ungeduldig warten müssen, und nun weiß ich doch wieder, wie es Dir geht, weiß Dich und die liebe Mutsch beruhigt – Her­zlieb! Und das ist doch, was mir zuallernächst am Herzen liegt. Herzelein! Weit­er­lesen!

22. November 1941

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Sonnabend, den 22. Novem­ber 1941

Herzelein! Schätzelein! Mein liebes, teures Weib!

Du! Du! Du! Was machst [Du] mir für Geschicht­en! Herzelein, Du! Mein Weib! Geliebte! Komm! Komm!!! Komm!!!!! Her­zlieb mein! Du! Laß Dich küssen – ganz lieb! Lieb!!! – Laß sie all die Dir wegküssen, die Trä­nen Dein­er Liebe! Weit­er­lesen!