26. Dezember 1940

T&Savatar[401226–2‑1]

Am 2. Weih­nachts­tag 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Roland!! Mein lie­ber, lie­ber Roland!!

Son­nen­schein liegt überm[´] wei­ßen Land, der Him­mel, der blaue, ist über uns. Fei­er­tag — rech­ter Fei­er­tag drau­ßen. Wei­ter­le­sen!

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28. Oktober 1940

Blason et drapeau grec commémoration jour du non.JPG
Der 28. Okto­ber ist der sog. Ochi-Tag: mit ihm wird in Grie­chen­land dem Nein des grie­chi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ioan­nis Meta­xa als Ant­wort auf Beni­to Mus­so­li­nis Ulti­ma­tum gedacht, das den Beginn des ita­lie­nisch-grie­chi­schen Krie­ges mar­kier­te. Foto von Tigro­i­ni­kos, lizen­ziert unter CC BY 2.5 über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

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Mon­tag den 28. Okto­ber 1940

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te, Hol­de mein!

Siehst, wie der Okto­ber abnimmt, Du? Wie lau­nisch sind wir Men­schen mit unse­ren Wün­schen, wie die Kin­der, mal soll es schnel­ler, mal lang­sa­mer geh[e]n. Schon wie­der sind wir bei der Kir­meszeit. Die Jah­res­zeit treibt die Men­schen wie­der in die Häu­ser, in die Stu­ben, weiß sie wie­der auf ihren häus­li­chen Kreis. Aus der Kind­heit her ist mir die­se Zeit so lieb gewor­den – mein und Hell­muths Geburts­tag lie­gen dar­in, es geht auf Weih­nach­ten zu. Weißt [Du], Herz­lie­bes, wie auch wir zum ers­ten­mal heim­gin­gen? Du! Finst[e]re Nacht war es – ein­sa­me nächt­li­che Stil­le um uns – und wir zwei allein – Du! Ich wun­de­re mich heu­te, daß wir so stand­haft blie­ben – heu­te könn­ten wir das nicht mehr, Hol­de! Glaubst mir’s? Wei­ter­le­sen!

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27. Oktober 1940

Poster denoting Jewish-owned business from occupied Belgium.jpg
Ende Okto­ber 1940 began­nen im deutsch­be­setz­ten Bel­gi­en die ers­te Maß­nah­men, die sich direkt gegen die jüdi­sche Bevöl­ke­rung rich­te­ten. Foto Bri­ga­de Piron, ohne Datum, lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

[401027–2‑1]

Sonn­tag, am 27. Okto­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter Du! Mein gelieb­ter [Roland]!

Sonn­tag früh 8 Uhr ist es. Ich bin eben mit mei­ner Mor­gen­toi­let­te fer­tig. Und erst kommt mein Herz­lieb dran, es ist mir ja viel­tau­send­mal lie­ber, als der Mor­gen­kaf­fee! Ich möch­te heu­te eigent­lich schon an mei­nem Plat­ze sein. Die Eltern sind schon gegan­gen. Aber ich habe mein Zusa­ge für mei­ne Mit­hil­fe gar­nicht [sic] erst unter der Bedin­gung gege­ben, daß ich Dir erst schrei­ben will, ehe ich run­ter kom­me. Sie ver­ste­hen nicht, daß ich nicht auch nur mal einen Tag aus­las­se, an dem ich Dir nicht schrei­be. Ich bemü­he mich auch nicht, ihnen das ver­ständ­lich zu machen, es wür­den mich Zeit und Wor­te reu­en. Wei­ter­le­sen!

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23. September 1940

General Spears and General de Gaulle.jpg
Gefecht von Dakar, 23.–25. Sep­tem­ber 1940, war der erfolg­lo­se Ver­such der Alli­ier­ten, den Hafen von Dakar zu erobern. Hier Gene­ral Spears und Gene­ral de Gaul­le auf dem nie­der­län­di­schen Damp­fer Wes­tern­land. Autor Lt. L. C. Priest, Impe­ri­al War Muse­um, Lon­don, lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2015.

[400923–2‑1]

Mon­tag, am 23. Sep­tem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du!

Zuerst will ich Dir recht, recht herz­lich dan­ken für Dei­nen so lie­ben Sonn­tags­brief! Du hast mich so erfreut, Liebs­ter! Mit­tag ist vor­bei. Mei­ne Arbeit hab ich punkt [sic] 1 Uhr been­det heu­te, ich will end­lich wie­der ein­mal mit Dir plau­dern.

Du hast ja jetzt auch noch Mit­tags­pau­se. Wei­ter­le­sen!

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