21. Oktober 1938

[381021–1‑1]

L. am 21. Okto­ber 1938.

19.10.38

Heu­te muß ich mit einer Erklä­rung begin­nen. Ihr neu­er Brief­schluß ist nicht nur um ein Grad son­dern um meh­re­re Grad herz­li­cher und wirkt mei­nem Emp­fin­den nach zurück auf die Anre­de. Ich bin ganz ein­ver­stan­den. Nur mein Name gefällt mir nun nicht. Wei­ter­le­sen!

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11. Oktober 1938

Briefmark, Eröffnung des Theaters Saarpfalz in Saarbrücken, Erstausgabetag: 9. Oktober 1938, DR 1938 673, herunterladen von http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DR_1938_673_Theater_Saarpfalz.jpg, August 2013
Brief­mark, Eröff­nung des Thea­ters Saar­pfalz in Saar­brü­cken, Erst­aus­ga­be­tag: 9. Okto­ber 1938, DR 1938 673, her­un­ter­la­den von http://commons.wikimedia.org/wiki/File: DR_1938_673_Theater_Saarpfalz.jpg, August 2013

[381011–2‑1]

O., am 9. Okto­ber 1938.

am 11. Okto­ber 1938.

Lie­ber Herr [Nord­hoff]!

Vie­len Dank für den lie­ben, lan­gen Brief. Bevor ich nun wei­ter­schrei­be, müs­sen wir aber min­des­tens eine Minu­te Geden­ken opfern für ein klei­nes und doch für mich so gro­ßes Ereig­nis: Ich habe am letz­ten Male den 25. Brief von Ihnen erhal­ten! Auch müs­sen wir der Post, unser[e]m zuver­läs­si­gen Freun­de dan­kend geden­ken — für die Zuver­läs­sig­keit mit der sie uns erfreu­te, trotz­dem unser Brief­wech­sel immer ohne Absen­der statt­fand.

Rech­nen Sie ein­mal zurück — am 4. Mai wag­te ich das ers­te Mal, Ihnen zu schrei­ben.

Auszug aus dem Brief vom 4. Mai 1938
Aus­zug aus dem Brief vom 4. Mai 1938

Fast ein hal­bes Jahr ist seit­dem ver­gan­gen, reich an Erleb­nis­sen aller Art. Nach­dem wir nahe­zu 2 Jah­re lang neben­ein­an­der und doch wie­der anein­an­der vor­bei­leb­ten, füg­te es sich auf so eige­ne Art, daß wir uns näher kamen. Eine Freund­schaft ver­bin­det uns jetzt und ich füh­le mich in die­ser Freund­schaft so froh und glück­lich. Und ich möch­te Ihnen, der so lan­ge abseits stand, recht viel Son­nen­schein brin­gen, Sie auch glück­lich machen. Wei­ter­le­sen!

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11. September 1938

Scherl, Reichsparteitag, 10.09.1938, der grosse Appell der SS, NSKK, NSFK und SS im Luitpoldhain, übersicht während des Fahnenaufmarsches, 10.9.38, Nuremberg, Deutsche Bundesarchiv, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst – Zentralbild, Bild 183-H12148, herunterladen http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-H12148,_N%C3%BCrnberg,_Reichsparteitag.jpg, Juli 2013

[380911–1‑1]

14.9.38

11.9.1938

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Die­sen Brief habe ich schon am ver­flos­se­nen Sonn­tag begon­nen, rich­ti­ger, die­sen Brief begin­ne ich schon heu­te Sonn­tag. Ges­tern wuß­te ich nichts mehr zu schrei­ben, heu­te fällt mir noch aller­hand ein. Ich hat­te Frei­tag und Sonn­abend einen klei­nen Ver­druß in der Schu­le und war mit mei­nen Gedan­ken nicht ganz bei­sam­men. Es galt, eine erboß­te Mut­ter zur Rai­son zu brin­gen. Ich erzäh­le Ihnen das und zei­ge Ihnen die Schrift­stü­cke, wenn Sie das inter­es­siert. Wei­ter­le­sen!

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18. August 1938

Auszug aus "Mermen and Capricorn," Miscellanea Astronomica, Rome, 15th century, Bibliotheca Apostolica, herunterladen von http://de.wikipedia.org/wiki/Steinbock_(Tierkreiszeichen) Juli 2013

[380818–1‑1]

16.8.38

18.8.38

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Vie­len Dank für Ihre lie­ben Zei­len. Ich muß rich­tig­stel­len: Ganz ein­sam bin ich nicht mehr. Es ist jemand, der sich um mich küm­mert. Sie ken­nen die­sen Jemand. Der Gedan­ke an die­se lie­be Per­son, daß ich ihr alles schrei­ben und mit­tei­len könn­te, daß sie mir bleibt nach dem Ver­lust, sie [sic] haben mich leich­ter tra­gen las­sen, das dür­fen Sie glau­ben, sie [sic] haben mir auch die Ver­pflich­tung auf­er­legt, über dem gegen­wär­ti­gen Schmerz nicht die Sor­ge um die Zukunft und die eige­ne Gesund­heit zu ver­ges­sen. Wei­ter­le­sen!

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06. August 1938

Hilde, Ausflug nach Meissen, 31. Juli 1938

[380806–1‑1]

4.8.

B. am 6. Aug. 1938

Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]!

Es ist mir erst zu Hau­se recht deut­lich gewor­den, wie­viel Lau­fe­rei und Aus­la­gen ich Ihnen zuge­mu­tet habe, als ich Ihnen auf­trug, die Fil­me zu besor­gen. Sie haben mich aber recht ver­stan­den: Sie soll­ten die Bil­der zuerst sehen und über die Auf­nah­men ver­fü­gen. Mit Span­nung und Ent­de­cker­freu­de langt man nach neu­en Bil­dern. Ich betrach­te­te erst die Bil­der, eh[‘] ich Ihren Brief las. Ich war ent­zückt über die Auf­nah­me an der Brüs­tung. Wie Sie dort ent­rückt [*] nach [sic] zu den himm­li­schen Gefil­den auf­schau­en, das ist nicht ganz natür­lich, aber rei­zend. Ich bit­te um Gna­de für die­ses Bild. Sehr hübsch die Auf­nah­me am Fens­ter (ste­hend). Am wenigs­ten gefällt mir, die nun noch übrig ist. Sie sit­zen dort etwas gedrückt, das Gesicht etwas ver­knif­fen, die Nase ungüns­tig beleuch­tet — ich hät­te das sehen müs­sen. Die Auf­re­gung ist schuld, ich habe noch zu wenig Übung in Bil­dern mit weib­li­chem Vor­der­grund. Wei­ter­le­sen!

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