13. August 1941

T&Savatar[410813–2‑1]

Mitt­woch, am 13. August 1941.

Mein gelieb­tes, teu­res Herz! Du!!! Mein lie­ber, guter [Roland]!

Herz­lieb! Heu­te ist nun schon der zwei­te Tag, da ich kei­nen Brief von Dir bekom­men habe. Ich will mich nicht sor­gen – viel­leicht ist irgend­wo wie­der mal eine Sto­ckung ein­ge­tre­ten. Es wird schon wie­der alles ins alte Geleis kom­men. Oft war es schon so, daß über Sonn­tag die Post in’s Sto­cken geriet. Wochen­tags kommt eine Unre­gel­mä­ßig­keit sel­ten vor. Ach, ich gön­ne ja der lie­ben Feld­post auch ihren Sonn­tag!! Wei­ter­le­sen!

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08. August 1941

T&Savatar[410808–1‑1]

Frei­tag, den 8. Aug. 1941

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du!!!

Zählt mein Herz­lieb denn auch flei­ßig die Tage mit? Sie rücken ganz schön schnell, aber bei uns[e]rer gro­ßen Sehn­sucht möch­ten sie ja Flü­gel haben! Heu­te brach­te mir Dein lie­ber Bote soviel Glück­strah­len und Freu­de – mein Herz­lieb freut sich sooo sehr, daß ich nun kom­men will! Ach – und nun ist doch ein bit­te­rer Trop­fen in alle Freu­de gefal­len – Gelieb­te! Lie­bes Weib!! Auf­ge­scho­ben ist nicht auf­ge­ho­ben! Bald, bald kom­me ich! Wei­ter­le­sen!

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25. Juni 1941*

[410625–2‑1* Feld­post­sper­re, die zu Ver­zö­ge­run­gen viel­leicht führ­te]

S. – Mitt­woch, am 25. Juni 41.

Mein Herz­lieb! Du mein lie­ber, guter [Roland]! Du!! Du!!!

Das war ges­tern ein beweg­ter Tag, sodaß ich gar­nicht dazu kam Dir zu schrei­ben. Aber Dein gedacht habe ich umso mehr, Herz­lieb!! Früh­mor­gens ½ 8 bin ich raus aus den Federn, das heu­len der Dampf­schiffsi­re­nen hat­te ich mun­ter gemacht. Schnell mach­te ich mich fer­tig zum Aus­ge­hen, ich woll­te Bröt­chen holen und Brot bei P.s vorn. Und Frau S. drück­te mir den Milch­krug in die Hand. Na schön. So bin ich los, Dei­nen Weg, Herz­lieb an der Elbe lang. Wei­ter­le­sen!

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17. Juni 1941

[410617–2‑1]

Diens­tag, am 17. Juni 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du mein lie­ber, guter [Roland]!

Herz­lieb Du! Ich bin wie­der zu Hau­se von mei­ner Fahrt nach B. Ach, bin ich müü­de [sic]. Ges­tern Abend bin ich erst so spät in’s Bett, wir haben noch eine Blu­se zuge­schnit­ten für Mutsch und soweit gehef­tet, bis zur ers­ten Anpro­be. Heu­te früh um 4 Uhr bin ich raus aus den Federn, kurz vor [… Uhr] ging ja mein Zug! Wei­ter­le­sen!

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1. Februar 1941

T&Savatarsm[410201–2‑1]

Sonn­abend, am 1. Febru­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein [Roland]!! Du mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!! Du!!

Mei­ne Hän­de wol­len noch gar­nicht [sic] so recht wie ich will! Sie sind noch ganz steif und unge­lenk – ach über­haupt, heu­te ist wie­der mal alles kalt und abge­stor­ben an Dei­ner [Hil­de]! Du!! Weil sie seit früh­mor­gens auf den Bei­nen ist bei die­ser Mords­käl­te. Bloß das Her­zel ist warm! Du!!! Aber ganz warm! Wei­ter­le­sen!

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